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Doktoranden-Programm der ZEIT-Stiftung fördert Beiträge zur europäischen Geschichte

28.08.2002 - (idw) ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Für das Jahr 2002 gibt es 11 neue Stipendiaten* des Doktoranden-Stipendiums "Deutschland und seine östlichen Nachbarn - Beiträge zur europäischen Geschichte". Die Bandbreite ihrer Arbeitsvorhaben ist beeindruckend:

Beispielsweise forscht Michal Frankl aus Prag zum "tschechischen Antisemitismus", Gabriela Brudzynska-Nemec aus Thorn zur "Polenbegeisterung im Großherzogtum Baden in den 1830er Jahren"; Franz Horvath aus Heidelberg untersucht die "ungarische Minderheit Rumäniens 1931-1940"; Adina Liske die "Arbeiterkultur im städtischen Milieu" in Leipzig und Pilsen, Marta Sarna aus Warschau beschäftigt sich mit dem "Bauhaus in Polen 1918-1939".

Seit 2001 erhalten jährlich zehn Stipendiaten die Möglichkeit, ihre Dissertation zu verfassen - darunter auch Nachwuchswissenschaftler aus Mittel- und Osteuropa. Ihre Arbeiten zeigen das östliche Mitteleuropa in seinen vielfältigen historischen Bezügen zur deutschen Realität. Mit dem Doktorandenprogramm "Deutschland und seine östlichen Nachbarn" wird die Geschichte des ostmitteleuropäischen Raums als Teil einer gemeinsamen Geschichte in Europa begreifbar, zudem stärkt die internationale Zusammenarbeit junger Wissenschaftler den Wissenschaftstransfer von und nach Mittel- und Osteuropa.

Mit ihrem Doktoranden-Stipendium "Deutschland und seine östlichen Nachbarn - Beiträge zur europäischen Geschichte" befördert die ZEIT-Stiftung die Erforschung der historischen Beziehungen zwischen Deutschland und Mittel- und Osteuropa. Verbindet doch Deutschland und seine östlichen Nachbarn eine mehr als tausendjährige gemeinsame Geschichte in Europa, die mit dem Ende der Teilung neue Bedeutung gewonnen hat.

Weitere Informationen zum Doktoranden-Stipendium "Deutschland und seine östlichen Nachbarn - Beiträge zur europäischen Geschichte" finden Sie im Internet unter: www.zeit-stiftung.de
Bei Rückfragen wenden Sie sich an Frauke Hamann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 040/4133 6871.


* Die Mitglieder der Auswahljury: Prof. Dr. Wlodzimierz Borodziej (Warschau), Prof. Dr. Winfried Eberhard (Leipzig), Prof. Dr. Johannes Fried (Frankfurt/M.), Prof. Dr. Lothar Gall (Frankfurt/M.), Prof. Dr. Manfred Hildermeier (Göttingen), Prof. Dr. Karl Schlögel (Frankfurt/O.) sowie Dr. von Kalnein für die ZEIT-Stiftung.
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