Menschenrechtsausschuss tagte in Bochum12.01.2000 - (idw) Ruhr-Universität Bochum
Erstmals tagte der Koordinierungsaus-schuss Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amtes außerhalb des Regierungssitzes. Gerd Poppe, der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, zeigte sich bei seinem gestrigen Besuch der RUB beeindruckt vom Programm und den Erfolgen der internationalen Studiengänge des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) zur Humanitären Hilfe und den Menschenrechten.
Prof. Dr. Horst Fischer (IFHV der RUB), Rolf Meyer-Olden (Stellvertr. Leiter des Arbeitsstabs Humanitäre Hilfe), RUB-Rektor Prof. Dr. Dietmar Petzina und Gerd Poppe (Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe)
Bochum, 12.01.2000 Nr. 15 Gerd Poppe informiert sich an der RUB AA-Auschuss tagte erstmals außerhalb des Regierungssitzes Menschenrechte und internationale Studiengänge des IFHV Gerd Poppe, der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, zeigte sich bei seinem gestrigen Besuch der RUB beeindruckt vom Programm und den Erfolgen der internationalen Studiengänge des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) zur Humanitären Hilfe und den Menschenrechten. Erstmals tagte der Koordinierungsaus-schuss Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amtes außerhalb des Regierungssitzes. Nach den guten Erfahrungen der Bochumer Tagung sollen zukünftig regelmäßig weitere Sitzungen an den jeweiligen Standorten der Hilfsorganisationen durchgeführt werden.
Foto im Internet Zu dieser Information gibt es ein Foto; es kann aus dem Internet herunterge-laden werden: http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressemitteilungen/ (heutiges Datum). Es zeigt von links nach rechts: Prof. Dr. Horst Fischer (IFHV der RUB), Rolf Meyer-Olden (Stellvertr. Leiter des Arbeitsstabs Humanitäre Hilfe), RUB-Rektor Prof. Dr. Dietmar Petzina und Gerd Poppe (Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe) Notsituation in Afghanistan und TschetschenienIn der 31.Sitzung des Ausschusses, die gestern im Internationalen Begegnungszentrum der RUB stattfand, stellte das IFHV seine interdisziplinären Studiengänge vor und erörterte mit Gerd Poppe und Vertretern von mehr als 20 Hilfsorganisationen die Vertiefung der Kooperation zwischen den Akteuren der humanitären Hilfe und dem akademischen Bereich insbesondere in den Bereichen der Studenten-praktika, der Auswahl von Themen für wissenschaftliche Projekte und der Beteiligung der Hilfsorganisationen und dem Auswärtigen Amt an der Weiterentwicklung der Studieninhalte. Die Sitzung diente sowohl dem Austausch von Informationen über die humanitäre Notsituation in Afghanistan und Tschetschenien als auch ersten Diskussionen über Probleme der zivil-militärischen Kooperation bei der humanitären Hilfe. Dank an das IFHV Der Rektor der RUB, Prof. Dietmar Petzina, hob in seiner Begrüßung für die Teilnehmer der Ausschusssitzung und die anwesenden Studenten des NOHA-Studienganges (Network on Humanitarian Assistence) das Engagement der RUB an den internationalen Programmen des IFHV hervor und bedankte sich ausdrücklich bei den Dozenten der Studiengänge für ihre Tätigkeit seit 1993. Ausschuss koordiniert deutsche Humanitäre Hilfe Der Ausschuss ist vom Auswärtigen Amt vor sieben Jahren etabliert worden; ihm gehören die großen deutschen Hilfsorganisationen an. Seine Aufgabe ist es, die deutsche humanitärer Hilfe durch Information und Abstimmung zwischen der Regierung und den Hilfsorganisationen zu koordinieren. Nach dieser ersten guten Erfahrung mit einer Tagung in Bochum, also außerhalb des Regierungssitzes, wird der Ausschuss zukünftig regelmäßig weitere Sitzungen an den jeweiligen Standorten der Hilfsorganisationen durchführen. Weitere Informationen Prof. Dr. Horst Fischer, Ruhr-Universität Bochum, Insitut für Friedenssiche-rungsrecht und Humanitäres Völkerrecht, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-27366, E-Mail: Horst.Fischer@ruhr-uni-bochum.de
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