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Ausstellung zu Leben und Werk der Mathematikerin Emmy Noether

12.01.2000 - (idw) Technische Universität München

Die Fakultät für Mathematik und das Frauenbüro der TUM veranstalten von 18. Januar bis 11. Februar 2000 eine Ausstellung über Emmy Noether (1882-1935). Sie gibt Einblicke in Werk und Leben und zeigt die Schwierigkeiten auf, mit denen die Mathematikerin zu kämpfen hatte.

Emmy Noether konnte nur mit einer Sondergenehmigung Vorlesungen hören. Nach der Promotion 1907 arbeitete sie am Mathematischen Institut in Erlangen, später in Göttingen. Bis 1919 blieb ihr die Habilitation verwehrt. Erst 1923 erhielt die Mathematikerin einen Lehrauftrag. Die Ausstellung zeigt Sonderdrucke (u.a. die Dissertation), Fotos und andere Ar-chivmaterialien.

Die Ausstellung wird am 18. Januar im Hörsaal S 1128 (TUM-Südgelände, Eingang Arcisstr. 16 oder Barerstr. 23) mit einem Vortragsprogramm und Empfang eröffnet.

Programm:
15.30 Begrüßung
15.40 Prof. Dr. Armin Leutbecher, TU München: "Mathematik der Emmy Noether"
16.00 Priv.-Doz. Dr. Andrea Blunck, TU Wien: "Algebren und ihre Geometrien"
16.30 Kaffeepause
17.00 Prof. Dr. Helene Esnault, Universität GHS Essen: "Charakteristische Klassen algebraischer Gleichungssyteme und Riemann-Rochsche Sätze"
17.50 Diskussion
18.00 Grußworte zur Ausstellung
Prof. Dr. Peter Gritzmann, TU München, Dekan der Fakultät für Mathematik
Prof. Dr. Anne Brüggemann-Klein, Frauenbeauftragte TU München
18.15 Eröffnung der Ausstellung mit Sektempfang


Die Ausstellung ist bis 11. Februar werktags von 8 bis 19 Uhr zu sehen.
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