PK: RUB-Tagung zur Therapie von Schwarzem Hautkrebs13.01.2000 - (idw) Ruhr-Universität Bochum
Einladung zur Pressekonferenz: Kontroverse Studien und wirtschaftliche Interessen - woran sollen sich aber Patienten halten? Kann das Gesundheitssystem auf Dauer die Kosten tragen, wenn man bedenkt, dass sich die Hautkrebsrate alle 10 Jahre verdoppelt? Eine Antwort suchen Experten in einer hochrangig besetzten Tagung in Bochum: "Adjuvante Therapie des maligne Melanoms - Quo Vadis?".
Bochum, 13.01.2000 Nr. 17 Im Kampf gegen den Schwarzen Hautkrebs Interferone: Zwischen Wirkung und Wirtschaft PK: RUB-Tagung zu einem äußerst umstrittenen Thema Sehr geehrte Damen und Herren,
Hautkrebse sind die häufigsten und bösartigsten Krebserkrankungen des Menschen. Natürlich bietet Früherkennung des Schwarzen Hautkrebses (maligne Melanom) die besten Heilungschancen - denn früh erkannt und herausgeschnitten kann der Patient beruhigt nach Hause entlassen werden. Wenn aber der Tumor bereits eine Dicke von nur 1 Millimeter erreicht hat, bei der er Metastasen entwickelt, stehen die Ärzte vor einer schwierigen Situation: Nach der Operation müssen sie mit Interferon therapieren - einer körpereigenen Substanz, deren künstliche Herstellung extrem teuer ist. Nach Ansicht der meisten Experten wirkt Interferon nur hochdosiert; dann aber kostet die Therapie zehn Mal (ca. 100.000 DM/Jahr) mehr als niedrig dosiert, ein Vorgehen, das andere Experten nicht nur wegen der Kosten sondern auch wegen der erheblichen Nebenwirkungen in Frage stellen. Ärzte und Patienten in der ZwickmühleKontroverse Studien und wirtschaftliche Interessen - woran sollen sich aber Patienten halten? Kann das Gesundheitssystem auf Dauer die Kosten tragen, wenn man bedenkt, dass sich die Hautkrebsrate alle 10 Jahre verdoppelt? Eine Antwort suchen Experten in einer hochrangig besetzten Tagung in Bochum: "Adjuvante Therapie des maligne Melanoms - Quo Vadis?" (29. Januar 2000, 9-13 Uhr, Kongresszentrum Gastronomie im Stadtpark, Klinikstr. 41-45, 44791 Bochum). Auf Einladung von Prof. Dr. Peter Altmeyer, Dr. Klaus Hoffmann und Prof. Dr. Norbert Brockmeyer (Dermatologische Klinik im St. Josef-Hospital Bochum - Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) stellen Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und den USA ihre aktuellen Studien vor und debattieren auf einer Podiumsdiskussion über die "Kontroverse Studienlage - Umsetzungsvorschläge für die Praxis". TERMIN Um Sie und die Öffentlichkeit bereits im Vorfeld der Tagung über dieses äußerst umstrittene wie aktuelle Thema zu informieren, lade ich Sie sehr herzlich ein zu einer Pressekonferenz Donnerstag, 27. Januar 2000, 11:30 Uhr, Josef Hospital Bochum - Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, Gudrunstr. 56, 44791 Bochum Gesprächspartner
Als Gesprächspartner erwarten Sie die Veranstalter Prof. Dr. Peter Altmeyer, Dr. Klaus Hoffmann und Prof. Dr. Norbert Brockmeyer. Ich würde mich sehr freuen, Sie bei dieser Gelegenheit wieder begrüßen zu können. Mit freundlichem Gruß Dr. Josef König
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