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Damit künstliche Kniegelenke keine Probleme machen

14.01.2000 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Um eine weitere Verbesserung der Behaldungserfolge im Bereich der Knie-Endoprothetik geht es am 21./22. Januar 2000 bei einer Tagung der Klinik für Allgemeine Orthopädie der Universität Münster.

Der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks erlaubt jährlich einer großen Zahl von Menschen, die aufgrund eines altersbedingten Gelenkverschleißes oder tiefgreifender entzündlicher Prozesse in ihrem Bewegungsvermögen nachhaltig beeinträchtigt waren, wieder zu neuer Mobilität. Die Zahl der Implantationen von Knie-Endoprothesen nimmt ständig zu, ebenso steigt aber auch die Zahl von Wechseloperationen, die dann nötig werden, wenn sich das künstliche Gelenk lockert oder sonstige Komplikationen auftreten. Eine weitere Verbesserung der Behandlungserfolge im Bereich der Knie-Endoprothetik ist Ziel einer wissenschaftlichen Tagung der Klinik für Allgemeine Orthopädie der Westfälischen Wilhelms-Universität, zu der am kommenden Freitag und Samstag, 21./22. Januar 2000 rund 300 Teilnehmer in Münster erwartet werden.

Die Tagung zum Thema "Knieendoprothetik: Komplikationen und Lösungsmöglichkeiten" findet statt im Rahmen der von der Klinik für Allgemeine Orthopädie der Universität Münster ausgerichteten Reihe "Münsteraner Streitgespäche - Pro und Contra". Die Tagungsleitung liegt bei Klinikdirektor Prof. Dr. Winfried Winkelmann und seiner Mitarbeiterin Dr. Susanne Fuchs. Eingeladen wurden 25 Experten aus dem In-und Ausland, die in Übersichtsreferaten ihre Erfahrungen vortragen. Ziel ist indes nicht allein die reine Information, sondern insbesondere eine eingehende Diskussion über die einzelnen Themen.

Zur Sprache kommen im Laufe der Veranstaltung sowohl die präoperative Planung, operative Strategien als nicht zuletzt auch die Problematik der Auswahl eines für den einzelnen Patienten am besten geeigneten Prothesensystems aus der Vielzahl der angebotenen Modelle mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Um Komplikationen und Restbeschwerden nach dem Einsatz von Knie-Endoprothesen weiter zu reduzieren, so die Veranstalter, sei eine individuelle Planung und Indikationsstellung für den einzelnen Patienten besonders wichtig.

Eröffnet werden die "Münsteraner Streitgespräche" am 21. Januar um 9 Uhr im Lehrgebäude des Zentralklinikums der Universität mit der Begrüßung durch Prof.Winkelmann. Begleitet wird die Tagung durch eine große Industrieausstellung. Die Vertreter der Industrie informieren dabei nicht nur an Ständen über ihre Produkte, sondern bieten darüber hinaus in Workshops die Gelegenheit, sich mit den ausgestellten Implantate näher vertraut zu machen.
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