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Aspekte des literarischen Lebens in Mainz im Spätmittelalter

19.01.2000 - (idw) Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V.

Die Vortragsreihe "Lebenswelten Gutenbergs", wird, nach dem sich Dr. Michael Rothmann (Frankfurt) im letzten Vortrag mit dem Buchdruck als der innovativen Erfindung des 15. Jahrhunderts auseinandergesetzt hatte, durch Dr. Uta Goerlitz (Muenchen) am 25.1. fortgesetzt. "Aspekte des
literarischen Lebens in Mainz im Spätmittelalter" lautet ihr
Vortragsthema. Dr. Goerlitz wird über Formen und Funktionen
mittelalterlicher Erzählungen, über den Ursprung von Mainz und den Mainzer "Eichelstein", wie sie im Zeitalter Gutenbergs in Mainz in Umlauf waren, berichten. Ausgehend von einem bislang wenig beachteten anonymen volkssprachlichen Text des 14. Jahrhunderts, der bis in das
frühe 16. Jahrhundert in verschiedenen Varianten in Mainz rezipiert wurde, werden unterschiedliche Versionen der Mainzer Gründungsgeschichte sowie der Erzählungen über den römischen Feldherrn Drusus und den "Eichelstein" untersucht und hinsichtlich ihrer Strukturen hinterfragt.
Dabei zeigt sich, dass die heute auf den ersten Blick eher amüsant wirkenden 'Geschichten' über die Stadt Mainz im Altertum spezifischen Mustern folgen. Diese Geschichten verweisen auf bestimmte Funktionen der überlieferten Erzählungen, aus denen sich Aufschluss über das Selbstverständnis der Bewohner der spätmittelalterlichen Stadt gewinnen lässt.
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