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Das Nachleben der Antike in der Renaissance

21.01.2000 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Film- und Internet-Präsentation - Einladung zur Pressekonferenz

Der "Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance" zählt zu den bedeutendsten Datenbanken der Geisteswissenschaften. Die Problematik der Antikenrezeption, eine Hauptfrage der Renaissanceforschung, wird durch den Census auf eine weitreichende Grundlage gestellt. Das Projekt stellt eines der ehrgeizigsten Projekte der Geisteswissenschaften dar: Die Ergebnisse dieser Erforschung sollen neben der Kunstgeschichte und der Archäologie weitere am Nachleben der Antike interessierten Disziplinen bereichern.

Im Jahre 1946 am Warburg Institute in London gegründet, hat der Census seit 1995 seinen Hauptsitz am Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin. Ein internationaler Beirat, dem das Warburg Institute, die Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut), Rom, das Warburg-Haus, Hamburg und das Getty Center, Los Angeles sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung angehören, begleitet die wissenschaftliche Tätigkeit.

· Der Film stellt die Menschen und Institutionen vor, die dieses Projekt (weiter-)entwickelt, geför-dert und finanziert haben. Gedreht wurde in London, Rom, Los Angeles, Hamburg und in Berlin.
· Das Internet: Nach einem halben Jahrhundert Forschungsgeschichte geht das Projekt neue Wege. Ab Februar 2000 werden die im Census abrufbaren Daten über das Internet weltweit unmittelbar verfügbar sein. Die Datenbank ist seit 1997 durch die von Projekt Dyabola, München, entwickelte PC-Version auf CD-ROM erhältlich.

Pressekonferenz Film- und Internet-Präsentation am 31. Januar

Am Montag, dem 31. Januar 2000, um 11.00 Uhr im Demoraum des Rechenzentrums der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6 (Erdgeschoss) werden erstmals der Film "Das Zen-sus-Projekt", der im Auftrag der Deutschen Welle entstand, sowie die neue Präsenz des Census im In-ternet vorgestellt.
Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:
· Herr Prof. Dr. phil. Horst Bredekamp, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften, Kunstgeschichtliches Seminar (Moderation)
· Herr Prof. Dr. phil. Arnold Nesselrath, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften, Kunstgeschichtliches Seminar, & Musei Vaticani, Rom
· Dr. Ulrike Koch-Brinkmann, Projekt Dyabola, München
· Frau Frauke Sandig, Deutsche Welle tv, Berlin
· Ingo Langner, Ingo Langner TV-Produktion, Berlin

Informationen: Dr. Johannes Röll, Kunstgeschichtliches Seminar, Telefon (030) 2093-4441, Fax 2093-4209, e-mail: johannes=roell@rz.hu-berlin.de
Ingo Langner TV-Produktion, Telefon (030) 881 79 04, Fax 881 61 34, e-mail: golangner@aol.com

Hrsg.: HU-Pressestelle, Heike Zappe, http://www.hu-berlin.de/presse/pressemit/pressehub.html
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