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OECD-Studie zur produktionsintegrierten Biotechnologie

02.02.2000 - (idw) DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

"Biotechnologie für umweltverträgliche industrielle Produkte und Verfahren", so lautet die nun vorliegende deutsche Fassung der bereits 1998 in Englisch erschienen Studie der OECD. Sie ist jetzt kostenlos über die DECHEMA zu beziehen.

Die nun vorliegende Veröffentlichung wurde mit Unterstützung führender Biotechnologie-Experten der Forschung und Industrie aus Kanada, Deutschland, Japan, den Niederlanden, Großbritannien und den USA verfaßt und verdeutlicht, daß sowohl die Umwelt als auch die Industrie vom Einsatz der Biotechnologie profitieren können.

Sie ist die neueste Publikation in einer Serie, die 1994 von der OECD begonnen wurde, um die umwelttechnischen Anwendungen der Biotechnologie darzustellen. Zum ersten Mal wird hier eine Verschiebung des Schwerpunktes - weg von der Sanierung vorhandener Umweltschäden, hin zur Umgestaltung industrieller Prozesse zur Abfallvermeidung von Beginn an - deutlich.

Der Schritt hin zu einer nachhaltigen Entwicklung - sinkender Verbrauch an Energie und Rohmaterialien, Reduktion und Wiederverwertung von Abfällen - wird alle Stufen im Lebenszyklus eines Produktes oder Prozesses betreffen. Ein globaler und ganzheitlicher Ansatz wird nötig sein, um die Folgen für die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Global, weil die Folgen grenzüberschreitend sind; ganzheitlich, weil kurzfristige und bruchstückhafte Lösungen immer weniger wirksam sind.

Die Erstellung einer Lebenszyklusanalyse (LCA) wird beschrieben und ist, laut Report, derzeit das beste Instrument um die "Sauberkeit" eines Prozesses oder Produktes wissenschaftlich exakt zu bestimmen. Die Studie gibt einen Überblick darüber, wie Biotechnologie in der Industrie eingesetzt wird und welche wirtschaftliche Relevanz sie für die sechs Bereiche hat, die mit zu den Haupt-Umweltverschmutzern gehören:
- Chemie
- Zellstoff und Papier
- Textil und Leder
- Lebens- und Futtermittel
- Metall und Minerale
- Energie

Die Studie ist kostenlos unter folgender Adresse zu beziehen:

DECHEMA e.V.
Netzwerk Umweltbiotechnologie
Frau Etschmann
Theodor-Heuss-Allee 25

60486 Frankfurt

e-mail: etsch@dechema.de Fax: 069-75 64 388
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