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Prof. Dr. Theodor Berchem erneut zum Präsidenten der Universität gewählt

02.02.2000 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Versammlung der Universität Würzburg hat am Abend des Mittwoch, 2. Februar, Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Theodor Berchem für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Von 125 abgegebenen Stimmen erhielt er 89 Ja-Stimmen.

Prof. Berchem leitet die Universität als Präsident seit 1976. Seine neue Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2000 und endet am 30. September 2003. Die Wahl im Audimax der Neuen Universität am Sanderring wurde von Kanzler Bruno Forster geleitet.

Die Wahl des Präsidenten gehört zu den wichtigsten Aufgaben, die der Versammlung, dem obersten Organ der Universität, obliegen. Ihr gehören in Würzburg neben dem fünfköpfigen Präsidialkollegium 84 Vertreter der Professoren, 28 Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter, ein Vertreter der sonstigen Mitarbeiter und 28 Vertreter der Studierenden, also insgesamt 146 Mitglieder, an.

Theodor Berchem, ordentlicher Professor für Romanische Philologie, wurde am 22. Mai 1935 in Pützchen bei Bonn geboren. Nach dem Studium der Romanistik, Anglistik und Slawistik in Genf, Köln und Paris (Sorbonne) promovierte er 1963. Der Habilitation 1966 folgte 1967 der Ruf nach Würzburg. Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Professors zählen Dialektologie, Phonetik, Phonologie und Morphosyntax sowie Stilistik.

Prof. Berchem hat sich in unterschiedlichen Ämtern der Selbstverwaltung der Universität seit Jahren mit aktuellen Fragen der Hochschul- und Gesellschaftspolitik beschäftigt und darüber geschrieben. Nach einer einjährigen Amtszeit als Rektor der Universität (1975/76) ist er seit 1976 deren Präsident. In den Jahren 1982 und 1988 wurde er in diesem Amt von der Versammlung bestätigt. Seine laufende Amtszeit endet am 30. September 2000.

Prof. Berchem war außerdem von 1978 bis 1982 Vorsitzender der Bayerischen Rektorenkonferenz. 1979 wurde er für vier Jahre zum Vizepräsidenten der Westdeutschen Rektorenkonferenz gewählt und war von 1983 an wiederum für vier Jahre deren Präsident. Von 1987 bis 1989 war er Präsident der Katholischen Akademikerarbeit Deutschlands (KAD). Seit 1988 ist er Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Die lange Liste höchster akademischer und staatlicher Auszeichnungen, die der Würzburger Universitätspräsident erhalten hat, spiegelt sein nationales und internationales, insbesondere auch sein europäisches Engagement wider.
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