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ROMINA-Förderpreis geht an französische Forscherin

03.02.2000 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Arbeit über eiszeitliche Jagdstrategien ausgezeichnet

ROMINA-Förderpreis geht an französische Forscherin


Den ROMINA-Förderpreis für Eiszeitforschung erhält am heutigen Nachmittag Dr. Sandrine Costamagno für ihre 1999 abgeschlossene Dissertation "Stratégies de chasse et fonctions des sites au Magdalénien dans le sud de la France". In dieser Arbeit beschäftigt sich Costamagno mit Jagdstrategien und der Funktion altsteinzeitlicher Fundstellen während des sogenannten Magdalénien (16.000 bis 10.000 v. Chr.). Diese Epoche gilt als Höhepunkt eiszeitlicher Jägerkulturen. Sandrine Costamagno konnte aufzeigen, daß entgegen bisheriger Hypothesen die von ihr analysierten Lager- und Jagdplätze keine besondere Dominanz eines bestimmten Jagdtieres aufweisen. Sie hat damit langjährig bestehende Lehrmeinungen über Jagdspezialisierung revidieren können und einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Lebensweise unserer eiszeitlichen Vorfahren geleistet.

Der ROMINA-Förderpreis wurde von der Reutlinger Firma ROMINA-Quellen Mineralbrunnen gestiftet und ist mit 10.000 DM dotiert. Er wird in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie des Instituts für Ur- und Frühgeschichte vergeben. Durch die Förderung von innovativen Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern wollen die Stifterfirma und das Institut für Ur- und Frühgeschichte neue Impulse in der Eiszeitforschung anregen.
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