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Elchninchen und andere Mischwesen in einer virtuellen Galerie

07.02.2000 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Was ist ein Elchninchen? Dieses Tier hat zwar einen hasenartigen Körper, doch jemand hat ihm die flauschigen Ohren lang gezogen, und zwar zu einem mächtigen Geweih. Und die Nuss-Schnecke? Auch ihr Haus sieht ganz anders aus als erwartet. Das Elchninchen, die Nuss-Schnecke und andere Mischwesen tummeln sich derzeit in der virtuellen Galerie, die das Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg vor wenigen Wochen im Internet eröffnet hat.


Das Elchninchen ist eines der Mischwesen aus der virtuellen Galerie des Martin-von-Wagner-Museums der Universität Würzburg. Bild: Hans Guldner, Dachau Die erstmals durchgeführte Aktion "Virtuelle Galerie" steht in engem Zusammenhang mit der Sonderausstellung "Pferdemann und Löwenfrau - Mischwesen der Antike", die in der Antikenabteilung des Museums zu sehen ist und die bis 1. April verlängert wurde: Die Ausstellung zeigt Mischwesen aus acht Jahrhunderten griechischer und römischer Antike. Das Museum hat alle Besucher dazu aufgerufen, ihre ganz persönlichen Mischwesen zu erschaffen und in der virtuellen Galerie einzureichen - sei es als Computergrafik per E-Mail oder per Briefpost auf Papier.

Die Aktion hat große Resonanz gefunden. Neben dem Elchninchen und der Nuss-Schnecke, eingesandt von Hans Guldner aus Dachau, sind in der Galerie auch zahlreiche Zeichnungen von Kindern vertreten. Darunter befindet sich ein besonders liebevolles Gemälde mit dem Untertitel: "Der Pferdemann, gerade aus dem Büro heimgekehrt, reicht seiner Löwenfrau die Hand." Mehr Mischwesen sind zu sehen unter:

http://www.uni-wuerzburg.de/museum/Galerie.html

Wer sein selbst kreiertes Mischwesen an die Galerie schicken will, kann dies noch bis 24. Februar tun. Berücksichtigt werden Bilder bis zum Format DIN A4. Die Werke sind einzureichen beim Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg, Antikenabteilung, Kennwort: Virtuelle Galerie, Residenzplatz 2, 97070 Würzburg. Attachments an E-Mails sollten bevorzugt im jpg- oder tif-Format sein:

ruth.lindner@mail.uni-wuerzburg.de

Die Teilnehmer sollen ihre Postanschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, den Titel des Bildes und eventuell ihr Alter angeben. Aus der virtuellen Galerie werden die Ausstellungsmacher ihre Favoriten auswählen, und die sollen dann bei einer Veranstaltung gezeigt werden, die am Donnerstag, 2. März, ab 18.00 Uhr im Toscanasaal der Würzburger Residenz stattfindet. Bei dieser Gelegenheit werden die Schöpfer der prämierten Mischwesen Urkunden verliehen bekommen.

Die Sonderausstellung "Pferdemann und Löwenfrau - Mischwesen der Antike" wurde von Dr. Ruth Lindner und Studierenden der Klassischen Archäologie erarbeitet. Sie ist bis einschließlich 1. April 2000 bei freiem Eintritt im Wagner-Museum im Südflügel der Würzburger Residenz zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie an folgenden Sonntagen jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr: 13. und 27. Februar, 5. und 19. März. Führungen werden nach Vereinbarung angeboten, T (0931) 31-2288 (Kasse) oder 31-2866 (Sekretariat).

Hinweis für Redaktionen:
Der Urheber des Elchninchens, Hans Guldner, ist mit einer Veröffentlichung seines Bildes in der Presse einverstanden, bittet aber um Nennung seines Namens.
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