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MP3 - nicht nur für die Unterhaltungselektronik - auch auf die Spielwarenelektronik

07.02.2000 - (idw) Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Das Fraunhofer-Institut hat mit dem Audiocodierverfahren MP3 in der Musikwelt für Furore gesorgt. Der vor allem im Internet populäre Standard MPEG Layer-3 ermöglicht eine höchst effektive Datenreduktion bei der Übertragung und Speicherung von Audiosignalen. Ebenso wird dieses Verfahren in einem neuen Satellitenrundfunksystem (WorldSpace) eingesetzt. Ungefähr vier Milliarden Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika werden Zugang zu Informationen in einer bisher nicht gekannten Vielfalt und Qualität erhalten.
Die Unterhaltungselektronikindustrie hat auf diesen Trend mit sogenannten MP3-Abspielgeräten reagiert und attraktive Produkte auf den Markt gebracht. Es liegt nahe, diese Erfolge auf die Spielwarenindustrie zu übertragen. Sprache, Töne und Geräusche eröffnen bei Spielwaren neue Dimensionen. Dies gilt umso mehr, wenn man den Umfang und die Variationen der Audiosignale erweitern und aktualisieren kann.
Neben dem Internet gibt es dafür weitere interessante Möglichkeiten, z.B. Flash Memory Cards. Integriert man diese Technologie, eventuell unter Einbeziehung von Sensoren und einer Steuereinheit, in Spielwaren, so ergeben sich neue Varianten der Interaktion zwischen Spielzeug und Spieler.
Eine Reihe notwendiger Bausteine sind im Technologie-Portfolio des Fraunhofer-Instituts in
Erlangen-Tennenlohe, bereits vorhanden und werden für das Gebiet der angewandten Spielzeugforschung
eine sehr wichtige Rolle spielen:
-Quellcodierung zur effektiven Speicherung und Übertragung von Bild- und Tonsignalen effektive -Mobilkommunikationsverfahren (zum Austausch von Informationen zwischen einzelnen Spielobjekten)
-stromsparendes Chip-Design
-miniaturisierter Aufbau

Darüber hinaus gibt es im Institut von Prof. Heinz Gerhäuser eine Reihe von Projekten und viele Ideen zum Thema Spielzeug, wie z.B. das Fraunhofer-Verbund-Projekt "e-ssist" zeigt. Heinz Gerhäuser: "Wir haben interessante Ideen, die wir gerne mit Unternehmern aus der Spielwarenbranche diskutieren würden".
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