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Qualifizierung im Arbeitsprozess in Klein und Mittelunternehmen

07.02.2000 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Das Strukturförderprojekt zeigt, wie betriebliche Weiterbildung bei der Bewältigung von Umstrukturierungsprozessen helfen und damit dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen kann

Presseinformation
22/2000
7. Februar 2000

Qualifizierung im Arbeitsprozess in Klein und Mittelunternehmen
Das Strukturförderprojekt zeigt, wie betriebliche Weiterbildung bei der Bewäl-tigung von Umstrukturierungsprozessen helfen und damit dem Erhalt von Ar-beitsplätzen dienen kann


Am 15. Februar 2000 stellt Professor Jürgen Herter die Ergebnisse der Projektarbeit zur "Förderung der betrieblichen Weiterbildung in Klein- und Mittelunternehmen Brandenburgs durch Verbesserung der Handlungs- und Gestaltungskompetenzen von Betriebsräten, Betriebsrätinnen und Beschäftigten bei der Bewältigung betriebli-cher Umstrukturierungsprozesse" vor. Prof. Herter und sein Team vom Lehrstuhl Betriebliche Bildung haben das Projekt des Berufsfortbildungswerks, Gemeinnützige Bildungseinrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes GmbH, Berlin Branden-burg wissenschaftlich begleitet und in der Durchführung unterstützt.
Im Rahmen des Projektes mit dem Kurztitel "QUIP" - Qualifizierung im Arbeitspro-zess in Klein- und Mittelbetrieben im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg stand das Projektteam mit ca. 85 brandenburgischen Betrieben in Kontakt. In Klein- und Mittelbetrieben Brandenburgs mit entsprechendem Entwicklungsbedarf haben die Weiterbildungsexperten mit den Betriebsräten, den Beschäftigten und den Geschäftsleitungen von Problemfelder der Umstrukturierung identifiziert, Mitarbeiter und Führungskräfte qualifiziert und die Be-triebe beraten. Gemeinsam mit Beschäftigten und Betriebsleitungen wurden Metho-den zur Identifizierung betrieblicher Problembereiche im Zusammenhang mit Innova-tionsprozessen entwickelt, Qualifizierungsbedarfe ermittelt und praxistaugliche Qua-lifizierungen für die Mitarbeiter durchgeführt. Ein wichtiges Ergebnis zeichnet sich nach zwei Jahren Arbeit schon jetzt ab: Erfolgversprechende Umstrukturierungen organisatorisch-technischer Art bedürfen in KMU einer veränderten Kommunika-tions- und Kooperationsstruktur zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Die Gren-zen herkömmlicher Organisationskonzepte sind erreicht. Zur Steigerung des Unter-nehmenserfolges bedarf es der Mobilisierung jedes einzelnen Mitarbeiters. Wie dies erreicht werden kann, wird am 15. Februar 2000 von Prof. Jürgen Herter und weite-ren Projektbeteiligten der Presse vorgestellt. Die Präsentation findet im Moderations-studio des Lehrstuhls Betriebliche Bildung in der Karl-Liebknecht-Str. 102, Zi 53/230 um 11.30 Uhr statt.
Das Strukturförderprojekt mit einer Laufzeit von insgesamt 2 Jahren wird aus dem Europäischen Sozialfond, Gemeinschaftsinitiative ADAPT sowie durch Eigenmittel der Betriebe gefördert und ergänzend durch Eigenmittel der Betriebe bestritten. Bei der Vorstellung der Projektergebnisse steht auch der stellvertretende Vorsitzende des DGB-Landesbezirkes Berlin-Brandenburg, Herr Rissmann, für Fragen zu Verfü-gung.

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