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Taj Mahal, Karthago und Galapagos-Inseln auf grossformatigen Stoffbildern an Cottbuser Fassaden

06.03.2000 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

BTU-Studenten bereiten schwedische Welterbe-Ausstellung vor, die erstmals seit 1998 ausserhalb Stockholms präsentiert wird

Presseinformation
26/00
6. März 2000

Taj Mahal, Karthago und Galapagos-Inseln auf groß-
formatigen Stoffbildern an Cottbuser Gebäudefassaden
BTU-Studenten bereiten schwedische Welterbe-Ausstellung vor, die erstmals seit 1998 ausserhalb Stockholms präsentiert wird


Riesige, farbige Stoffbilder von Weltkulturstätten wie das Taj Mahal in Indien, von der antiken syrischen Stadt Palmyra, von der Freiheitsstatue in New York und von indischen Tigern werden ab dem 18. Mai in Cottbus an Hausfassaden und in Ein-kaufspassagen hängen beziehungsweise auch als Würfel oder zweiseitig bedrucktes "Sandwich" zu erleben sein.
Insgesamt 50 großformatige Bilder - zum Teil 10 mal fünf Meter groß - werden mit ihren imposanten Motiven im gesamten Stadtzentrum von der Universität bis zum Bahnhof und von der Burgstraße bis zur Bahnhofsstraße zu sehen sein. Zu den Mo-tiven der Welterbestätten gehören so bekannte wie der Tempel Ramses von Abu Simbel in Ägypten, Bilder des indischen Tigers, der im Wildpark von Manas in Indien geschützt wird, oder auch weniger als Welterbestätten bekannte Orte wie die Indust-rieanlage der Völklinger Eisenhütte oder das bekannte Eingangstor des Konzentrati-onslagers Auschwitz.
Ein Seminar mit zehn Studenten der Architektur und Stadtplanung bereitet gemein-sam mit Prof. Magdalena Droste und Dr. Carola Muysers diese erstmals in Deutsch-land zu sehende Welterbe-Ausstellung vor. Ein besonders glücklicher Zufall ist es, dass sich unter den Studenten ein professioneller Höhenkletterer befindet: Jens Niewiadomski aus Forst wird viele der 50 Großfotos ohne Hinzuziehung eines kost-spieligen Gerüstes an den Gebäudefassaden befestigen. Er wird an den Fassaden hochklettern beziehungsweise sich von den Dächern abseilen und dann die Bilder an allen vier Seiten in den Wänden verankern.
Die von der schwedischen Firma Big Images mit 150.000 Mark gesponsorte Welter-be-Ausstellung hing erstmals 1998 in Stockholm und wird nun in Cottbus präsentiert. Der Kontakt zu Big Images kam über Prof. Droste, Lehrstuhl Kunstgeschichte, zu-stande, die gemeinsam mit ihren Kollegen - Prof. Wolfgang Schuster, Lehrstuhl Baukonstruktion und Entwerfen, und Prof. Marie Theres Albert, Lehrstuhl Interkultu-ralität, - die Ausstellung für Cottbus initiierte. Die Studenten bereiten das gesamte Projekt von der Auswahl der Bilder, Hängung, Einholen der Genehmigungen sowie Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung eines "Spaziergangs" vor. Ziel des Seminars ist dabei, praxisnah ein komplexes Projekt vor Ort zu realisieren.
Tatkräftige Unterstützung erhält das junge Team dabei - neben der Universität, die das Projekt mit 30.000 Mark fördert - von der Stadt Cottbus, die mit Dienstleistungen bei der Realisierung hilft. Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt: "Dieses Pro-jekt stärkt das Image der Stadt Cottbus als kulturelles Zentrum im Süden Branden-burgs. Cottbuser und ihre Gäste können über einen Ausstellungsspaziergang Welt-erbestätten in einer ungewohnten Art und Weise hier vor Ort erleben. Ich hoffe, dass Cottbus mit dieser Aktion auch über die Stadtgrenzen hinaus positive Aufmerksam-keit erregen wird."
Zur Zeit werden noch Gespräche mit den Hausbesitzern geführt, ob die Bilder an den vorgesehenen Gebäuden angebracht werden dürfen. Die Zusage von der Stadt für ihre Gebäude und Örtlichkeiten steht jedenfalls schon fest: Spremberger Turm, Altmarkt, Spremberger Straße und Technisches Rathaus werden defintiv ab dem 18. Mai bebildert.

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