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"Age in Leukemia and Lymphoma" - Welche Rolle spielt das Alter?

06.03.2000 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Zweites Hannoversches Symposium über Leukämien und Lymphome
vom 12. bis 14. März an der MHH

In Deutschland erkrankt - laut Statistik - von 500 Kindern unter 15 Jahren eines an Krebs. In jedem zweiten Fall handelt es sich um eine Leukämie, oder es sind Lymphome verantwortlich. Dank intensiver klinischer Forschung und spezieller Behandlungsprogramme gelingt es seit geraumer Zeit, 50 bis 95 Prozent der Kinder zu heilen. Entscheidenden Anteil an der erfreulichen Entwicklung hat die von Professor Dr. Karl Welte geleitete Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie veranstaltet vom 12. bis 14. März 2000 ihr zweites internationales Symposium über Leukämien und Lymphome im Kindesalter.

Vorrangiges Ziel des Symposiums ist es, neue Erkenntnisse über die biologischen Eigenschaften der beiden Krebserkrankungen zu vermitteln und sie mit klinischen Forschungsergebnissen zu verknüpfen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einzelnen Altersgruppen. So weiß man beispielsweise schon länger, dass der am häufigsten auftretende Blutkrebs - die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) - bei Säuglingen und Erwachsenen weniger erfolgreich zu behandeln ist als bei Kindern im Vorschul- oder Schulalter. Was ist der Grund dafür? Unklar ist bisher auch, warum Leukämien bereits bei Diagnosestellung offenbar sehr unterschiedlich resistent sind und warum Patienten die Chemotherapie je nach den genetischen Voraussetzungen ganz unterschiedlich tolerieren.

Hochkarätige Wissenschaftler wollen diese Fragen in Hannover diskutieren. Erwartet werden etwa 300 Teilnehmer aus der gesamten Welt, wobei nicht nur pädiatrische Hämatologen und Onkologen, sondern ebenso internistische Fachkollegen eingeladen wurden. Damit erhoffen sich die Veranstalter eine Verbesserung des Wissensaustauschs, der Kooperation und nicht zuletzt eine möglichst umfassende Standortbestimmung.

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind bei dem Symposium herzlich willkommen. Weitere Informationen geben gern Professor Dr. Karl Welte und Privatdozent Dr. Martin Schrappe, Telefon (0511) 532-6710 oder -6720.
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