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KUE-Projektteam Tele21 eröffnet mit Landkreis Neumarkt eine virtuelle Akademie für die Region

08.03.2000 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Aus der Region für die Region sollen sie sein, die Inhalte der "Virtuellen Akademie" für den Landkreis Neumarkt, die Landrat Albert Löhner am 9. März um 9 Uhr im Landratsamt eröffnen wird. Regionale Bildungsanbieter und Firmen bekommen darin die Möglichkeit, ein Lernangebot kostenlos ins Netz zu stellen. Wenn der Landrat das virtuelle rote Band durchschneidet, werden neben Vertretern der Neumarkter Wirtschaft auch Verantwortliche von Bildungsinstitutionen und Interessenverbänden teilnehmen. Die konzeptionelle und technische Verantwortung für die Internet-Akademie für den Landkreis Neumarkt liegt bei Dr. Ulrich Agricola vom EU-Projekt Tele21 der Katholischen Universität Eichstätt (KUE). Landratsamt und Projektleiter Prof. Dr. Rainer Greca von der KUE laden alle Bildungsträger und Firmen der Region ein, Inhalte für die Akademie beizusteuern und damit einen Beitrag zur "Lernenden Region Neumarkt" zu leisten.

Der Veranstalter Tele21 ist in der Region bislang für seine Internet-Beratung für kleine und mittelständische Unternehmen, seinen Umweltmanagementkurs und seinen Kurs zu Internetnutzung, Telekooperation und Telearbeit bekannt. Diese Kurse bilden nun die Grundlage für die virtuelle Akademie. Außerdem sind ein Einmaleins der Solarenergie, ein Einmaleins der Finanzanlagen und einige kleinere Beiträge in Planung. Welche Kurse folgen werden, hängt vom Engagement der Neumarkter Bildungsanbieter ab. Diese erhalten dadurch die Möglichkeit, die Eignung des Telelernens für ihr Angebot zu testen, ohne sich um die technische Seite kümmern zu müssen. Denn die technische Umsetzung wird bei Bedarf von Tele21 übernommen. "Ziel des Web-basierten Trainingsangebots (WBT) ist es, die Konkurrenzfähigkeit des Landkreises durch kostengünstige Verfügbarkeit spezifischen Fachwissens zu stärken", betonen die Initiatoren der Virtuellen Akademie, Landrat Albert Löhner und Soziologie-Professor Rainer Greca.

Die Konzeption der Virtuellen Akademie erläutert Ulrich Agricola von Tele21: "Das Layout der Lernplattform ist bewusst schlicht gehalten, um nicht von den eigentlichen Inhalten abzulenken". Es werden jedoch moderne Webtechniken wie Shockwave-Plugins, Frames etc. eingesetzt, um auch Multimedia-Applikationen möglich zu machen. Die Anforderungen an Hard- und Software der Nutzer liegen damit auf mittlerem Niveau und sind somit der gängigen Lern- und Spielsoftware angepasst. Die Inhalte werden dabei jedoch grundsätzlich so aufbereitet, dass sie auch für Benutzer mit weniger multimedial ausgerüstetem PC nutzbar sind. Die Seiten der Virtuellen Akademie befinden sich zur Zeit auf dem WWW-Server der Katholischen Universität Eichstätt. Dieser Rechner ist an das Breitband-Wissenschaftsnetz mit einer Kapazität von 34 Mbit/s angeschlossen und kann über jeden normalen Internet-Provider erreicht werden. Denn nur wenn die Virtuelle Akademie von allen regionalen Internet-Plattformen aus gut zu erreichen ist, kann sie wachsen und zur Entwicklung des Landkreises beitragen.
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