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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 30. August 2014 

Problemlos Bahnbreiten messen

20.03.2000 - (idw) Fachhochschule Ulm

Das Labor Industrielle Bildverarbeitung der Fachhochschule Ulm (FHU) stellt auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie, die vom 20.-25.03.2000 in Hannover stattfindet, ein neuartiges Verfahren zur Breitenmessung von Bahnmaterial vor. Normalerweise wird bei der Herstellung und Bearbeitung von Bahnmaterial wie beispielsweise gewalztem Blech oder Papier die benötigte Breite mit Hilfe einer Zeilenkamera gemessen. Das herkömmliche Verfahren ist insoweit fehleranfällig, als die gemessene Breite vom Abstand der Kamera zum Material abhängig ist. Abstandsänderungen können so zu nicht unerheblichen Messfehlern führen. Die auf dem Markt erhältlichen Systeme, mit denen sich diese Messfehler vermeiden lassen, sind teuer und aufwendig in Handhabung und Installation.

Professor Dr.-Ing. Herbert Frey hat eine kostengünstige und einfach handhabbare Alternative entwickelt. Zum Einsatz kommen zwei hochauflösende Zeilenkameras, die auf der Basis einer Stereoauswertung Messwerte garantieren, die in einem weiten Bereich unabhängig vom Messabstand sind. Neben der Breite wird dabei auch die absolute Lage des Materials im Raum bestimmt. Das Verfahren kommt ohne bewegliche mechanische Teile aus. Das System wird bei der Herstellung vollständig kalibriert, so daß eine Kalibrierung vor Ort entfällt. Mit Hilfe eines Justierlasers gelingt die einfache Ausrichtung des Systems auf die Beleuchtungsquelle während der Montage.
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