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PK: Bochumer Studie zur "Kriminalitätsfurcht der Bevölkerung"

21.03.2000 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

1999 fühlte sich fast die Hälfte der Bevölkerung in Bochum (48,3 %) nachts außerhalb der Wohnung in der eigenen Wohngegend "sehr unsicher" oder "ziemlich unsicher". Obwohl die (Gewalt-)Kriminalität im gleichen Zeitraum deutlich zugenommen hat, sind die Unsicherheitsgefühle seit 1987 (Untersuchung Bochum II: 48,7 %) in etwa gleich geblieben. Auf einer PK am 28. März werden die ausführlichen Ergebnisse dieser Studie in der RUB vorgestellt.

Bochum, 21.03.2000
Nr. 70

Unsicherheitsgefühle nicht gestiegen
Zahl besonders schwerer Straftaten deutlich überschätzt
PK: Bochumer Studie zur "Kriminalitätsfurcht der Bevölkerung"


1999 fühlte sich fast die Hälfte der Bevölkerung in Bochum (48,3 %) nachts außerhalb der Wohnung in der eigenen Wohngegend "sehr unsicher" oder "ziemlich unsicher". Obwohl die (Gewalt-)Kriminalität im gleichen Zeitraum deutlich zugenommen hat, sind die Unsicherheitsgefühle seit 1987 (Untersuchung Bo-chum II: 48,7 %) in etwa gleich geblieben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung der Bochumer Bevölkerung durch den Lehrstuhl für Kriminologie der RUB - Inhaber: Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind.

250fach überschätzt

Untersucht haben die Bochumer Kriminologen die "Kriminalitätsfurcht der Bevölkerung" in verschiedenen Äußerungsformen: Als Einschätzungen, als Gefühle und sich daraus resultierendem Verhalten. Obschon die Kriminalitätsfurcht in der Bochumer Bevölkerung nicht gestiegen ist, überschätzten die Befragten deutlich den tatsächlichen Anteil besonders schwerer Delikte - allein bei Tötungsdelikten zum Teil um fast um das 250fache!

TERMIN

Um Ihnen ausführlich die aufschlussreichen Ergebnisse dieser Studie zur Kriminalitätsfurcht erläutern zu können, lade ich Sie sehr herzlich ein zu einer


Presseskonferenz
Dienstag, 28. März 2000, 13 Uhr,
Ruhr-Universität Bochum
Gebäude GC, 5. Etage, Raum 145 (GC 5/145).


Gesprächspartner

Als Gesprächspartner erwarten Sie Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind und aus dem Kreis seiner Mitarbeiter/innen Brigitta Goldberg und Nikola Gossling.

Ich würde mich sehr freuen, Sie bei dieser Gelegenheit wieder in der RUB begrüßen zu können.


Mit bestem Gruß


Dr. Josef König
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