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Deutscher Krebspreis ging nach Marburg

22.03.2000 - (idw) Philipps-Universität Marburg

Professor Rolf Müller für außerordentliche Forschungsbeiträge ausgezeichnet

Der Marburger Molekularbiologe Professor Rolf Müller ist am Dienstagabend mit dem Deutschen Krebspreis 2000 ausgezeichnet worden. Müller, der dem Institut für Molekularbiologie und Tumorforschung im Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität angehört, erhielt die mit 15 000 Mark dotierte Auszeichnung der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. für seine außerordentlichen Beiträge für die klinische Krebsforschung. Der Preis wurde ihm im Rahmen des Deutschen Krebskongresses verliehen, der aus Anlaß des hundertjährigen Bestehens der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin stattfand.

Professor Müller wurde bereits mehrfach für herausragende wissenschaftliche Leistungen geehrt: 1987 mit dem Robert-Koch-Förderpreis und 1991 mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Er ist einer der beiden wissenschaftlichen Leiter des im vergangenen Jahr gegründeten und mit der Philipps-Universität assoziierten "Centrums für Gentherapieforschung", das sich auf die Entwicklung und Sicherheitsüberprüfung neuer biotechnologischer Therapieansätze für proliferative Erkrankungen spezialisieren will. Das "An-Institut", das seinen Standort in Marburg-Stadtwald (ehemalige Tannenberg-Kaserne) haben wird, strebt an, neue erfolgversprechende Erkenntnisse der onkologischen Grundlagenforschung möglichst zügig für die klinische Anwendung nutzbar zu machen.
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