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"Afrika 2000": Größte Fachtagung deutscher Afrikanisten in Leipzig

24.03.2000 - (idw) Universität Leipzig

Die diesjährige Tagung der "Vereinigung von Afrikanisten in Deutschland" (VAD) findet vom 30. März bis 1. April 2000 in Leipzig statt. Im Mittelpunkt der Vortrags- und Diskussionsforen stehen die Transformationen und Herausforderungen, mit denen sich der afrikanische Kontinent im 21. Jahrhundert konfrontiert sieht. Erwartet werden über 450 Gäste aus Afrika, Europa, Nordamerika und Deutschland.

Unter dem Thema "Afrika 2000" findet vom 30. März bis 1. April 2000 an der Universität Leipzig die diesjährige Tagung der "Vereinigung von Afrikanisten in Deutschland" (VAD) statt. In über 40 Vortrags- und Diskussionsforen befassen sich Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen, Studenten, Praktiker aus Politik und Wirtschaft sowie in Nichtregierungsorganisationen engagierte Bürger mit den Transformationen und Herausforderungen, mit denen sich der afrikanische Kontinent im 21. Jahrhundert konfrontiert sieht.

Eröffnung: 30.3.2000, 14 Uhr, Hörsaal 13,
Hörsaalgebäude, Universitätsstr. 7
Tagungsort: Hörsaalgebäude der Universität und Institut
für Afrikanistik, Burgstr. 21

Zur Einführung sprechen Prof. Dr. Robert Kappel und Prof. Dr. Adam Jones vom Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig sowie der Prorektor für Lehre und Studium, Prof. Dr. Christoph Kähler. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Henrietta Moore von der London School of Economics zum Thema "Africa 2000".

Zu dieser größten Fachtagung deutscher Afrikanisten werden über 450 Gäste aus Afrika, Europa, Nordamerika und Deutschland erwartet. Das Themenspektrum reicht von Fragen der staatlichen Afrikapolitik und der Rolle von Nichtregierungsorganisationen in Afrika bis zu neuen feministischen Diskursen über Geschlecht und Macht in Afrika, zu Fragen der transatlantischen Verknüpfung von Afrika und Amerika, d.h. der Wanderung von Menschen und Ideen sowie zu Fragen kollektiver Identitäten in Religion, ethnischer Gruppe und Staat.

Erstmals sollen auch die Perspektiven einer europäischen Afrikawissenschaft ausgelotet werden. Auf zwei Diskussionsforen werden Wissenschaftler aus Frankreich, England, Tschechien, Rußland, Finnland, Schweden, Holland und Deutschland der Frage nach möglichen Vernetzungen von Forschung und Lehre in den Afrikawissenschaften nachgehen.

Die Tagung wird u.a. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Universität Leipzig und dem Sächsischen Staatsministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst finanziell unterstützt.

Die VAD ist eine wissenschaftliche Vereinigung, die sich mit aktuellen afrikanischen Problemen und ihren historischen Bedingungen beschäftigt. Die Tagung der VAD findet alle zwei Jahre statt und ist das Hauptforum der geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Afrika befassen.
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