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»Vom Mitbürger zum Staatsbürger« - Neue Chancen für die Einwanderungsgesellschaft

28.03.2000 - (idw) Fachhochschule Köln

Multiplikatorenschulung des Fachbereichs Sozialarbeit der Fachhochschule Köln und der Arbeiterwohlfahrt (Bezirksverband Mittelrhein e.V.) zum neuen Staatsangehörigkeitsrecht am 4. u. 5. April 2000 in der Volkshochschule Köln-Kalk.
Ziel der beteiligten Organisationen (u. a. auch die Bundeszentrale für politische Bildung sowie das Jugendamt und das Schuldezernat der Stadt Köln) ist die Entwicklung eines Multiplikatoren-Manuals, das landes- und bundesweit für die Arbeit von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum neuen Staatsangehörigkeitsrecht angewandt werden kann.

"Neue Chancen für die Einwanderungsgesellschaft: Das neue Staatsangehörigkeitsrecht" lautet das Thema einer Fortbildung, die der Fachbereich Sozialarbeit der Fachhochschule Köln gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (Bezirksverband Mittelrhein e.V.) am 4. und 5. April 2000, jeweils von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr, in der Zweigstelle Kalk der Volkshochschule Köln anbietet (Kalker Hauptstr. 273/Bezirksrathaus, Raum 901). Das Fortbildungsangebot richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, die in Stadtteilen mit einem hohen Ausländeranteil arbeiten. Sie sollen über die wichtigsten rechtlichen und politischen Aspekte des neuen Rechts informiert werden und Anschlussprojekte für ihre Einrichtungen entwickeln.

KOMPLIZIERT UND UMSTRITTEN
Anlass des Fortbildungsangebots ist das neue Staatsangehörigkeitsrecht, das seit dem 1. Januar 2000 in Kraft ist. Es ist kompliziert und unter Deutschen sowie unter Migrantinnen und Migranten umstritten. Mit dem Geburtsrecht und der erleichterten Einbürgerung schafft es aber die Möglichkeit, einen Großteil der seit langer Zeit in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer politisch zu integrieren.

Zu den Referentinnen und Referenten der Fortbildung zählen:
Prof. Dr. Henning Storz, FB Sozialarbeit der FH Köln: "Neue Chancen der Einwanderungsgesellschaft" (4. April, 9.40 Uhr)
Prof. Dr. Helga Spindler, Universität Gesamthochschule Essen: "Das neue Staatsangehörigkeitsrecht: Ziele, Inhalte, Umsetzung" (4. April, 13.00 Uhr)
Prof. Dr. jur. Klaus Riekenbrauk, FH Düsseldorf: "Rechte und Pflichten als deutsche(r) Staatsbürger(in)" (5. April, 9.30 Uhr)
Prof. Dr. phil. Michael Krummacher, EFH Bochum; Dr. rer. pol./Dipl.-Ing. Viktoria Waltz, Universität Dortmund: "Einbürgerung/Nichteinbürgerung - Und was dann? Integration im Stadtteil" (5. April, 13.00 Uhr)

LANDES- UND BUNDESWEITE VERNETZUNG GEPLANT
Die Multiplikatorenschulung ist die erste einer Reihe von vier Fortbildungsveranstaltungen, die im Laufe des Jahres 2000 in Köln und Umgebung durchgeführt werden. Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe von der Bundeszentrale für politische Bildung sowie vom Jugendamt und dem Schuldezernat der Stadt Köln. Ziel der beteiligten Organisationen ist die Entwicklung eines Multiplikatoren-Manuals, das landes- und bundesweit für die Arbeit von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum neuen Staatsangehörigkeitsrecht angewandt werden kann. Das Multiplikatoren-Manual wird auch Thema einer Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Interkulturelle Soziale Arbeit des Fachbereichstags Sozialarbeit sein, die vom 13. bis 14. April in Köln stattfindet. Zudem soll hier auch über eine landes- und bundesweite Vernetzung diskutiert werden.

Zu Gesprächen steht der Projektleiter, Prof. Dr. Henning Storz, gerne bereit - Termine können über die Pressestelle vereinbart werden.
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