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Weltweit E-Mails abrufen

30.03.2000 - (idw) Universität Erfurt

Neue Rechentechnik für die Universität/ Pressemitteilung Nr.23-00
Im Rechenzentrum der Universität Erfurt wurden heute zwei neue Computerpools sowie die zentralen Server in Betrieb genommen. Präsident Wolfgang Bergsdorf erklärte anläßlich der Vorstellung der Technik sowie der neuen Räume des Rechenzentrums im Lehrgebäude 2 auf dem Campus in der Nordhäuser Straße, "mit den Investitionen verbessern sich die Arbeits- und Lehrbedingungen im IT-Bereich entscheidend". Man sei damit sowohl für die Aufnahme weiterer Studenten als auch für die Inbetriebnahme der neuen Universitätsbibliothek gerüstet. "Rund eine halbe Mio. DM wurde in die neue Technik investiert. Noch einmal die gleiche Summe wurde für Baumaßnahmen aufgewendet", sagte der Leiter des Rechenzentrums Frank Becker.
Die zwei neu geschaffenen PC-Pools wurden mit 26 PC und 2 Netzdruckern ausgerüstet. Diese sollen vorrangig für die Lehre aber auch frei genutzt werden können. Insgesamt stehen damit 46 PC-Arbeitsplätze in 4 Pools zur Verfügung. In einem Pool können eine elektronische Tafel und eine Software zur Unterstützung von Schulungen (Mastereye) genutzt werden. Im Bereich der zentralen Server wurden ein Kommunikationsserver, ein Backup-System, ein Datenbankserver für das Prüfungssystem "Flexnow", ein WWW-Server für "Flexnow", ein Datenbankserver für die Universitätsbibliothek und ein Server für Wissenschaftler beschafft.
Der Kommunikationsserver ist eine Sun mit Solaris 7, die zur Zeit als Mailbox-Server für die Studenten der Universität eingerichtet ist. Damit haben die Studenten die Möglichkeit, Ihre E-mails an jedem beliebigen Ort im weltweiten Internet über einen WWW-Browser abzurufen. Eine gesonderte Konfiguration ist nicht erforderlich,
lediglich der WWW-Link, Nutzername und Passwort müssen bekannt sein. Demnächst sollen auch die Mitarbeiter der Universität diesen Server nutzen können.
Das Backup-System besteht aus einer Magnetband-Bibliothek mit 30 Bändern und einem Sun-Server mit Solaris 7 sowie Backup-Software. Mit dem System soll vor allem das Backup der dezentralen Novell-Server (Daten-Verzeichnisse der Mitarbeiter) verbessert werden. Die Kapazität des Systems beträgt maximal 1TByte unkomprimiert.
Für das Prüfungssystem "Flexnow" werden der Datenbankserver mit Solaris 7 und Informix sowie der WWW-Server mit Microsoft Windows NT 4.0 Server und Internet Information Server installiert.
Die Universitätsbibliothek hat ihren Datenbankserver für die Katalogisierung durch den neuen Server mit Solaris 7 und einer Sybase-Datenbank ersetzt. Außerdem wurde ein neuer Server mit Microsoft Terminalserver und Citrix-Metaframe als CD-ROM-Server beschafft.
Der Server für Wissenschaftler ist eine Sun mit Solaris 7, die zur freien Verwendung für Unix-basierte Anwendungen der Fakultäten zur Verfügung steht.

Weitere Informationen: 0361/737-2648
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