Pressekonferenz am 7.4.00, 10.30 Uhr, Aula (Zimmer 1/EG)10.04.2000 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen
Träger der Veranstaltung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Vereinigung der wissenschaftlich tätigen Psychologen, mit der Fachgrupe "Klinische Psychologie und Psychotherapie" (Mitgliederzahl: ca. 300) Organisation des Symposiums:
Prof. Dr. Birgit Kröner-Herwig Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie des Georg-Elias-Müller-Instituts für Psychologie der Universität Göttingen Goßlerstr. 14 37073 Göttingen Tel.: 0551 / 39-3582 Email: bkroene@uni-goettingen.de Wichtige Forschungs- und Anwendungsfelder der Klinischen Psychologie:
- Untersuchung der Entwicklung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen und der psychosozialen Aspekte somatischer Störungen - Entwicklung von diagnostischen Verfahren zur Diagnose von Störungen und Bestimmung der Wirksamkeit von Therapie - Entwicklung und Evaluation von psychotherapeutischen Verfahren - - 2 - - 2 - Leitmodell der Klinischen Psychologie:Krankheit ist ein biopsychosoziales Geschehen, d.h. bei psychischen Störungen gibt es biologische Einflussfaktoren und bei somatischen Störungen gibt es immer auch psychosoziale Einflussfaktoren. Dies ist bei der Diagnostik und Behandlung zu berücksichtigen. Themen des Symposiums Zu den Grundlagen von Störungen z.B. Gedächtnisverzerrungen bei sozialer Angst Leistungsbeeinträchtigung bei Zwangsstörungen Wahrnehmungsverzerrungen bei körperlichen Prozessen bei somatoformen Störungen Einwirkung von stressverursachten endokrinen Prozessen auf chronische Magen-Darmstörungen Belastungsverarbeitung der Querschnittslähmung Zur Behandlung von Störungen z.B. Behandlung von sozialer Angst Kurzintervention bei Flugangst Psychologische Therapie bei chronischem Tinnitus Einzel-, Gruppentherapie bei chronischem Schmerz Psychotherapieforschung im Kindes- und Jugendalter Zur Evaluation und Diagnostik Entwicklung von Standards in der Psychotherapieforschung Diagnostik elterlichen Erziehungsverhaltens Entwicklung von Instrumenten zur Erfassung von Prozessen in der Psychotherapie Entwicklung eines Instruments zur Messung von Schmerz und Befinden nach Operationen Entwicklung eines Instruments zur Erhebung von Ressourcen (Stärken, Potentiale) eines Patienten in der Psychotherapie
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