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"Annabelle geht es ausgezeichnet"

11.04.2000 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ehemalige Patientin der Jenaer Kinderchirurgie berichtet von Genesung

Jena (11.04.00) Erfolgreiche Nachrichten erhält die Kinderchirurgie am Jenaer Universitäts-Klinikum in letzter Zeit häufig aus Südfrankreich. "Annabelle geht es ausgezeichnet", schickte Mutter Antje Kastens jetzt wieder einen kurzen Zwischenbericht über den Heilungsprozess ihrer Tochter an Prof. Dr. Felix Schier. Der Jenaer Leiter der Abteilung Kinderchirurgie hatte Annabelle am 7. Dezember des vergangenen Jahres in einer Aufsehen erregenden 17-stündigen Operation gemeinsam mit einem amerikanischen Kollegen von Unterleibsmissbildungen befreit.

"Seit das Mädchen die Klinik verlassen hat, erreichen mich immer wieder Anfragen zum Zustand des Mädchens. Daher sollten wir die guten Nachrichten aus Frankreich den vielen weitergeben, die durch ihre Anteilnahme und teilweise auch durch finanzielle Unterstützung den Genesungsprozess von Annabelle begleitet haben", erläutert Prof. Schier seine Motivation, jetzt noch einmal die Öffentlichkeit zu informieren.

Annabelle war nach der sehr gut verlaufenen Operation am 13. Januar aus der Jenaer Klinik entlassen worden und kehrte mit ihren Eltern in die Heimatstadt in Südfrankreich zurück. "Obwohl der Heilungsprozess nach der Operation komplikationslos verlief, muss das Mädchen erst noch lernen, ihren veränderten Körper völlig normal beherrschen zu können", erläutert Prof. Schier. Seine Zuversicht, dass ihr dies gelingen würde, hat sich bestätigt. "Annabelle scheint immer mehr Kontrolle über ihre Stuhlausscheidungen zu bekommen", schreibt Mutter Antje. "Ich weiß nicht, wie sie's macht, aber sie macht das alles eigenständig und gerade so, als hätte es nie etwas anderes gegeben in ihrem Leben", berichtet Antje Kastens über Annabelles unermüdliches Üben. "Sie selbst empfindet ihren Zustand als großen Fortschritt zu früher - weil sie nun weniger Arbeit damit hat", mailt die Mutter. "Annabelle hat zwar gut gelebt vor der Operation, aber nun lebt sie gerade noch das kleine bisschen besser", beschreibt sie den Erfolg der Operation.


Friedrich-Schiller-Universität
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