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Begabtenförderung in Mathematik

12.04.2000 - (idw) Universität Bayreuth

Der Verein "Begabtenförderung Mathematik e.V." und Bayreuther Mathematiker bieten vom 13.-15. 4. in Bayreuth eine Tagung mit dem Ziel an, durch Zusatzunterrricht mathematisch interessierte und befähigte Schülerinnen und Schüler an Gymnasein gezielt zu fördern.

BEGABTENFÖRDERUNG IN MATHEMATIK
Bei Schülern nicht ausreichendes Mathematikverständnis - andererseits gute Berufsaussichten

Bayreuth (UBT). Die sogenannte TIMMS-Studie hat gezeigt, daß die Schülerleistung in Mathematik im internationalen Vergleich zurückgefallen ist, weit mehr, als für Hochtechnologieland wie Deutschland akzeptabel ist. Bei einem Großteil der Abiturienten muß an der Studierfähigkeit in Natur- und Ingenieurwissenschaften wie auch Betriebswirtschaft wegen eines nicht ausreichenden Mathematikverständnisses gezweifelt werden. Dies ist umso bedauerlicher, schreiben der Bayreuther Mathematik Professor Frank-Olaf Schreyer und Dr. Karlhorst Meyer, der Vorsitzende der Begabtenförderung Mathematik e.V., "da gerade in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie insbesondere in der Mathematik hervorragende Berufsaussichten bestehen".

Deswegen organisiert der Verein "Begabtenförderung Mathematik e.V." auch zusammen mit den Bayreuther Mathematikern in dieser Woche vom 13. bis zum 15. April eine Tagung, die sich die Aufgabe gestellt hat, durch Zusatzunterricht mathematisch interessierte und befähigte Schülerinnen und Schüler an Gymnasein gezielt zu fördern.

In Bayern, so heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, sind durch den Staat in sogenannten "Pluskursen" dafür Voraussetzungen geschaffen worden. Darüber hinaus finanziert der Verein derzeit in Bayern, Hessen und Thüringen ein Pilotprojekt für einen Zusatzunterricht in Mathematik auch dort, wo dies durch den Staat nicht möglich ist. Es werden hierbei Themen aus der Mathematik aufgegriffen, die an den Schulen z.B. für die genannten Studienrichtungen zu wenig präsent sind. Bei der Tagung geht es auch um die
Diskussion dieser Problematik sowie um Erfahrungsaustausch und Präsentation geeigneter Materialien für den Unterricht.

Die Tagung beinhaltet auch zwei öffentliche Vorträge am Freitag (14. April, Hörsaal H 18, Gebäude Naturwissenschaften II). Um 9.00 Uhr wird zunächst der Bayreuther Mathematik Professor Dr. Frank Lempio über Nützliches und Schönes in der Mathematik reden, am Nachmittag (14.30 Uhr) dann der von der Bundeswehr-Universität in München-Neubiberg kommende Prof. Dr. Schneider die Umbrüche in Herstellung und Vertrieb des Produkts Mathematik am Beispiel der deutschen Rechenmeister im frühen 17. Jahrhundert beschreiben.
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