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Brücken des Balkans

17.04.2000 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ausstellung an der Uni Jena will über Ex-Jugoslawien informieren

Jena (17.04.00) "Als geistiger Brückenschlag soll die Ausstellung an der Friedrich-Schiller-Universität verstanden werden", erklärt Prof. Dr. Gabriella Schubert ihr Engagement für die Exposition "Brücken des Balkans", die vom 26. April bis 19. Mai im Aula-Foyer des Jenaer Uni-Hauptgebäudes (Fürstengraben 1) zu sehen sein wird. Die Jenaer Slawistin präsentiert die erweiterte Ausstellung des Museums für Völkerkunde Leipzig gemeinsam mit der Südosteuropa-Gesellschaft München, in deren Präsidium Prof. Schubert jüngst gewählt wurde, und dem Collegium Europaeum Jenense.

Die "Vielfalt und Nähe der Kulturen" - so der Untertitel - wird durch historische und neuere Fotografien sowie Gegenstände der materiellen Kultur der verschiedenen Ethnien des ex-jugoslawischen Raumes dargestellt. "Die Ausstellung soll zum Nachdenken anregen, welche Möglichkeiten zur Überwindung des Hasses unter den Ethnien existieren", erhofft sich die Slawistin. "Dies ist gegenwärtig, angesichts des allseits vorherrschenden Hasses und der Abschottung unter den Ethnien des Balkans, von allergrößter Wichtigkeit".

Dem Ziel der Völkerverständigung widmet sich u. a. auch das Fach "Südosteuropastudien" an der Universität Jena, wie es mit der gerade zu Ende gegangenen Makedonien-Woche bewiesen hat. Der Studiengang konzentriert sich in Forschung und Lehre auf die Problematik der Identität und der interethnischen Beziehungen auf dem Balkan und der Nachbarstaaten.

Die Ausstellung "Brücken des Balkans" wird am 26. April um 18.00 Uhr mit einer kurzen Einführung, Musik und Ausschnitten aus einem illustrierten Hörspiel eröffnet. Am 18. Mai wird die Exposition mit einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die um 16.30 Uhr in der Uni-Aula beginnt, quasi abgeschlossen. Nach Einführungen über die kulturelle Vielfalt auf dem Balkan werden Schriftsteller kurze Texte zum Ausstellungsthema lesen. Daran schließt sich eine vielfältig und vielethnisch besetzte Diskussion an, bei der Wissenschaftler und Schriftsteller ihre Überlegungen vortragen werden, ob und wie ein erneuter Brückenschlag auf dem Balkan möglich ist. Die Öffentlichkeit ist zur Teilnahme an den Veranstaltungen ebenso herzlich eingeladen wie zur Besichtigung der Ausstellung.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Gabriella Schubert
Institut für Slawistik der Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 8
07743 Jena
Tel.: 03641/944725
Fax: 03641/944702
E-Mail: ssg@lingua1.phil.uni-jena.de


Friedrich-Schiller-Universität
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Axel Burchardt M. A.
Fürstengraben 1
07743 Jena
Tel.: 03641/931041
Fax: 03641/931042
E-Mail: hab@sokrates.verwaltung.uni-jena.de
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