Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 16. Juni 2019 

Universität Osnabrück: Neue Forschernachwuchsgruppe in der Neuroinformatik

17.04.2000 - (idw) Universität Osnabrück

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur wird mit bis zu 324.000 DM jährlich die Arbeit einer neuen Forschernachwuchsgruppe im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Osnabrück fördern. Einen entsprechenden Antrag der Osnabrücker Wissenschaftler Prof. Dr. Volker Sperschneider und Prof. Dr. Peter Brucker hat das Ministerium Ende vergangenen Jahres genehmigt und einen Förderzeitraum von bis zu fünf Jahren in Aussicht gestellt. Die Forschergruppe, die derzeit eingerichtet wird, befaßt sich auf dem Gebiet der Neuroinformatik mit dem Thema "Lernen mit neuronalen Methoden auf strukturierten Daten".

Pressemitteilung
Osnabrück, 17. April 2000 / Nr. 51/2000

Universität Osnabrück: Neue Forschernachwuchsgruppe in der Neuroinformatik
Förderung hochqualifizierter junger Wissenschaftler - 324.000 DM jährlich für die Forschungsarbeit

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur wird mit bis zu 324.000 DM jährlich die Arbeit einer neuen Forschernachwuchsgruppe im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Osnabrück fördern. Einen entsprechenden Antrag der Osnabrücker Wissenschaftler Prof. Dr. Volker Sperschneider und Prof. Dr. Peter Brucker hat das Ministerium Ende vergangenen Jahres genehmigt und einen Förderzeitraum von bis zu fünf Jahren in Aussicht gestellt. Die Forschergruppe, die derzeit eingerichtet wird, befaßt sich auf dem Gebiet der Neuroinformatik mit dem Thema "Lernen mit neuronalen Methoden auf strukturierten Daten".

Im Mittelpunkt der Osnabrücker Forschungen steht die computerbasierte Arbeit mit lernenden Systemen, sogenannten Neuronalen Netzen. Mit ihrer Hilfe können, so Prof. Sperschneider, Lösungen für umfassende anwendungsrelevante Probleme entwickelt werden, ohne den Umweg über zeitaufwendige oder nur schwer zugängliche mathematische Modellierungen gehen zu müssen. Wie Prof. Brucker erläutert, geht es dabei um den direkten Zugriff auf komplexe Datenstrukturen. Die Forschungsergebnisse könnten zum Beispiel in das Informationsmanagement einfließen. Die neue Einrichtung soll eng mit den Arbeitsgruppen von Prof. Sperschneider (Theoretische Informatik) und Prof. Brucker (Kombinatorische Optimierung) zusammenarbeiten. Weitergehende Planungen sehen vor, diese Bereiche zu einem Schwerpunkt "Computational Intelligence" auszubauen.

Die Einrichtung von Forschernachwuchsgruppen ist Teil der vom Land Niedersachsen und den Hochschulen des Landes finanzierten Innovationsoffensive. Ziel der neuen Fördereinrichtungen ist es, hochqualifizierte junge Wissenschaftler möglichst früh in eine verantwortliche Position in der Forschung zu bringen. Mit eigenen Mitarbeitern und Sachmitteln sollen sie eigenverantwortlich zu einem innovativen Thema arbeiten. Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums werden derartige Gruppen dabei "nur an solchen Fachbereichen eingerichtet, an denen die Universitäten besonders forschungsstark und international konkurrenzfähig sind". Für die erste Förderperiode wurden von landesweit 24 Anträgen vier Projekte bewilligt.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Volker Sperschneider
Universität Osnabrück
Fachbereich Mathematik/Informatik
Albrechtstraße 28, 49069 Osnabrück
Tel. (0541) 969-2480, -2478, Fax (0541) 969-2770
e-mail: sper@informatik.uni-osnabrueck.de
uniprotokolle > Nachrichten > Universität Osnabrück: Neue Forschernachwuchsgruppe in der Neuroinformatik

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/58177/">Universität Osnabrück: Neue Forschernachwuchsgruppe in der Neuroinformatik </a>