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Institut für Kunst präsentiert Künstler aus Amiens

20.04.2000 - (idw) Universität Dortmund

Kunst und Kultur aus Frankreich präsentieren in diesem Jahr die 35. Kulturtage der Stadt Dortmund. Mit dabei: Das Institut für Kunst und ihre Didaktik der Universität Dortmund, das gleich drei Künstler aus Amiens vorstellt. Gezeigt werden die Werke von Lehrenden der Jules-Verne-Universität, die zugleich auch als Bildende Künstler tätig sind und über ein herausragendes künstlerisches Renommée verfügen. Die Ausstellungen dieser französischen Künstler sind ein Beispiel für die gelungene Partnerschaft zwischen den Städten Dortmund und Amiens, die in diesem Jahr ihr 40. Jubiläum feiert. Fast ebenso lange und ebenso erfolgreich arbeiten ihre beiden Universitäten zusammen.

David Rosenfeld beschäftigt sich in seinen exzellenten Fotoarbeiten mit der Inszenierung scheinbar alltäglicher Situationen und der Dekonstruktion gesellschaftlicher Konventionen. Die Ausstellung findet vom 14. Mai bis zum 4. Juni in der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark statt. Zur Eröffnung am 14. Mai, um 11 Uhr wird Prof. Dr. Peter Schubert, Direktor des Institutes für Kunst, den Künstler und die Anwesenden begrüßen; die Einführung in das Werk David Rosenfelds spricht Priv. Doz. Dr. Jürgen Stiller vom Institut für Kunst. Die Stadt Dortmund wird vertreten von Prof. Theo Uhlmann.
Vom 19. Mai bis 4. Juni ist das Opernhaus Dortmund der Aus-stellungsort des Malers und Bühnenbildners Benoit Petit. Im Mittelpunkt des malerischen Werkes Benoit Petits stehen auf den ersten Blick unscheinbar wirkenden Briefmarken, die jedoch durch malerische Überarbeitung und Einbettung eine geheim-nisvolle Poesie entfalten. Die Umdeutung des Ausgangsmotives vollzieht sich hierbei immer auch humorvoll und ironisch.
"Bewohnbare Schablone". So der Titel der Ausstellung des in-ternational angesehenen Bildhauers Denis Pondruel, der sich in seinen plastischen Arbeiten immer wieder mit einer bestimmten geometrischen Form und deren Kontext auseinander setzt. Bei der Skulptur handelt es sich um einen PKW, dessen Seitenwand aufgeschnitten wurde, um den Zugang zu einer eingesetzten Hohlform zu ermöglichen. Diese entspricht der von Pondruel immer wieder verwendeten Form. Es ist zwar möglich, darin zu sitzen, doch geht das Interesse Pondruels über die tatsächliche Benutzbarkeit hinaus. Ihn fasziniert, dass ein alltäglicher Ge-brauchsgegenstand im normalen städtischen Umraum, der je-dem Besucher frei zugänglich ist, "seine Form" enthält. Die Skulptur wird vom 23. bis zum 26. Mai vor dem Kulturbüro der Stadt Dortmund und vom 27. bis 31. Mai auf dem Campus der Universität Dortmund zu sehen sein. Darüber hinaus stellt Denis Pondruel anläßlich des Campusfestes des Universität Dortmund und der Eröffnung der Galerie des Institutes für Kunst und ihre Didaktik am 27. Mai mehrere kleinformatige Arbeiten und Skiz-zen aus. Zusätzlich bietet Pondruel vom 23. bis 31. Mai den Studierenden des Faches Kunst die Gelegenheit, an einem Workshop teilzunehmen. (wi)

Weitere Informationen
zu den Künstlern: Dr. Jürgen Stiller, Tel. 0231/755-2949
zu den Kulturtagen: Sylke Herberholt, Tel. 0231/50-25487
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