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"Global city regions" gehen online

05.09.2002 - (idw) Freie Universität Berlin

Wie verändern sich die politischen Strukturen und Entscheidungsprozesse unter dem Einfluss der Globalisierung? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine auf zwei Jahre angelegte Studie, die von Prof. Dr. Klaus Segbers vom Osteuropa-Institut der Freien Universität und seinem Team durchgeführt wird. Mit einer eigenen Internetseite stellt sich das Projekt "Global city regions" ab Anfang September im Internet unter der Adresse http://www.city-regions.de vor.

Da sich bisherige Forschungen meist auf Länderebene oder Metropolen der westlichen Welt beschränken, wurden bewusst Städte außerhalb hoch entwickelter Staaten gewählt. Sao Paulo, Johannesburg, Mumbai und Shanghai liegen in Ländern, die sich seit einigen Jahren wirtschaftlich einer globalisierten Welt öffnen. In diesen Städten und ihrem direkten Umland erwarten Prof. Segbers und seine Mitarbeiter sichtbare Veränderungen in der Steuerung - governance - der politischen Entscheidungsmechanismen. So zeichnet sich ab, dass vermehrt private Gruppierungen vormals öffentliche Aufgaben übernehmen und die politische Landschaft der Megastädte mitbestimmen.

Die Untersuchungen finden in vier Politikfeldern statt: Der wirtschaftlichen Entwicklung, den Bereichen Wissensgenerierung und Basisversorgung sowie der inneren Sicherheit. Innerhalb dieser Politikfelder werden die beobachteten Veränderungen in Fallstudien konkretisiert. Beispielsweise soll im Feld der Inneren Sicherheit das Augenmerk auf der Prävention von Kriminalität liegen. Bei der Datenerhebung arbeitet die Forschungsgruppe mit Partnern vor Ort zusammen.

Über den Verlauf dieser Untersuchungen informiert das Forschungsteam auf den Internetseiten. Die Seiten sind in englischer Sprache verfasst und spiegeln damit sowohl die internationale als auch die transdisziplinäre Ausrichtung des Projekts wider. Nicht zuletzt auf Grund einer umfangreichen Linksammlung bietet sich die Seite als Forum für Wissenschaftler und Interessierte aus Politik, Geographie, Wirtschaft und Stadtforschung an.

Nähere Informationen geben Ihnen gerne: Prof. Dr. Klaus Segbers, Osteuropa-Institut der FU, Garystr. 55, 14195 Berlin, Tel.: 030/838-52088, -54058, Fax: 838-53616 und mobil: 0171/422 6618, E-Mail: segbers@zedat.fu-berlin.de
Kristina Pezzei, Tel.: 838-55476, E-Mail: kpezzei@zedat.fu-berlin.de oder Simon Raiser, Tel.: 838-52646, E-Mail: sraiser@zedat.fu-berlin.de
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