RUB-Workshop mit amerikanischem Nobelpreisträger North10.05.2000 - (idw) Ruhr-Universität Bochum
Vom 4. -6. Mai 2000 fand im Haus Bommerholz, nahe der Ruhr-Universität Bochum ein internationaler Workshop über "Economies in Evolution - What Can Policy Do?" statt, an dem auch der amerikanische Nobelpreisträger Douglass C. North teilnahm. North erhielt 1993 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine wirtschaftshistorischen Forschungen, insbesondere für seine Arbeiten über Entwicklungsbedingungen von Ökonomien in längerfristigen Zeiträumen. Die Tagung wurde von Prof. Dr. Gerhard Wegner (Volkswirtschaftspolitik, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der RUB) organisiert.
Bochum, 10.05.2000 Nr. 113 Von der Entwicklung in Marktwirtschaften "Economies in Evolution - What Can Policy Do?" RUB-Workshop mit amerikanischem Nobelpreisträger North Vom 4. -6. Mai 2000 fand im Haus Bommerholz, nahe der Ruhr-Universität Bochum ein internationaler Workshop über "Economies in Evolution - What Can Policy Do?" statt, an dem auch der amerikanische Nobelpreisträger Douglass C. North teilnahm. North erhielt 1993 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine wirtschaftshistorischen Forschungen, insbesondere für seine Arbeiten über Entwicklungsbedingungen von Ökonomien in längerfristigen Zeiträumen. Die Tagung wurde von Prof. Dr. Gerhard Wegner (Volkswirtschaftspolitik, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der RUB) organisiert. Der Teilnehmerkreis war eng begrenzt, um eine intensive Arbeitsathmosphäre zu ermöglichen. Selbstorganisatin in UngleichgewichtssituationenDie Tagung knüpfte an neuere Theorieentwicklungen aus der "Evolutorischen Ökonomik" an, die sich mit der Erforschung selbst-organisierender Systeme und deren Eigenschaften in Ungleichgewichtssituationen beschäftigt. Aus diesen Theorien leiten sich Konsequenzen über die Evolutionsbedingungen von Marktökonomien an. In dem Workshop ging es um die bislang noch kaum systematisch untersuchten wirtschaftspolitischen Konsequenzen, die sich aufgrund der Tatsache ergeben, dass Politik in selbst-organisierende Systeme eingreift. Von besonderem theoretischen Interesse sind hierbei Ansätze, die auf der Schnittstelle von neuer Institutionenökonomik und evolutorischer Ökonomik angesiedelt sind. Dazu trugen Wirtschaftswissenschaftler aus Schweden, Frankreich, der Schweiz und den USA vor, wobei auch Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsansätze vorgetragen haben. Demnächst im Tagungsband Vor allem ihnen empfahl Douglass North, ihre Beiträge verstärkt in die internationale Diskussion einzubringen, da es sich um innovative Ansätze handeln würde. Die Konferenzergebnisse sollen in einem Tagungsband veröffentlicht werden. Weitere Informationen Prof. Dr. Gerhard Wegner, Ruhr-Universitat Bochum, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, D-44780 Bochum, Tel.: 0234/32-22900, Fax.: 0234/32-14273, E-Mail: Gerhard.Wegner@ruhr-uni-bochum.de
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