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Transatlantische Konferenz "Changing Governance in USA and FRG"

15.05.2000 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

Politiker und Wissenschaftler bei Tagung des Zentrums für Nordamerika-Forschung im Amerika-Haus

FRANKFURT. Das Zentrum für Nordamerika-Forschung der Goethe-Universität veranstaltet am 25. und 26. Mai im Amerika-Haus Frankfurt (Staufenstraße 1) eine zweitägige Konferenz mit dem Titel "Changing Governance in the United States of America and the Federal Republic of Germany". Die vom German Marshall Fund of the United States und der Robert Bosch Stiftung finanzierte Konferenz beginnt am Donnerstag (25. Mai) um 14.00 Uhr nach der Eröffnung durch den Frankfurter U.S.-Generalkonsul Edward B. O'Donnell mit einem Vortrag des Koordinators für die Deutsch-Amerikanische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Karsten D. Voigt, der den Fragen der Veränderung des Verhältnisses zwischen Staat und Gesellschaft transatlantisch vergleichend nachgehen wird.

Im weiteren Verlauf der Konferenz die in drei Themenblöcke gegliedert ist, werden am Donnerstag zunächst aktuellen Fragen der Staats- und Verwaltungsreform behandelt. Unter der Moderation des Bundestagsabgeordneten Volkmar Schultz, dem Vorsitzenden der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe, werden Prof. Klaus König vom Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und Ed Kilgore der Policy Director eines der einflussreichsten Think Tanks, dem Democratic Leadership Council (Washington, DC), den aktuellen Stand der Staats- und Verwaltungsreform in Deutschland und den USA darstellen. Weiter wird Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern das am 1. Dezember vergangenen Jahres vorgestellte Programm der Bundesregierung "Moderner Staat - Moderne Verwaltung" und dessen Auswirkungen auch auf das Verhältnis des Staates zu den Bürgern erläutern. Zum Abschluss dieses Themenblockes wird dann Prof. Dr. Richard Lehne, amerikanischer Politikwissenschaftler, vergleichend die Entwicklungen der Staats- und Verwaltungsreform in beiden Ländern kommentieren.

Am Freitagmorgen (26. Mai) beginnt die Konferenz mit einem Themenblock zu Fragen von Dezentralisierung und der aktuellen Situation des föderativen Systems. Dort werden zunächst William T. Pound, geschäftsführender Direktor der National Conference of State Legislatures, dem Spitzenverband der Einzelstaatslegislativen, und die ehemalige Bayerische Staatsministerin für Bundesangelegenheiten Prof. Dr. Ursula Männle die aktuellen Entwicklungen in den beiden Bundesstaaten aus der Sicht der politischen Praxis darstellen. Anschließend werden Prof. Dr. John Kincaid und Prof. Dr. Arthur Benz aus politikwissenschaftlicher Sicht Fragen von Dezentralisierung und Wettbewerb mit Blick auf die Modernisierung beider föderativer Systeme analysieren.

Der dritte Themenblock, moderiert von Carola Kaps (FAZ, Washington, DC), beschäftigt sich am Freitagnachmittag mit Fragen des Finanzausgleiches und der Kommunalreform. Zunächst wird der Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der unter anderem Vorsitzender der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Globalisierung der Weltwirtschaft - Herausforderungen und Antworten" ist, die Fiskalpolitik in Deutschland darstellen und anschließend wird Howard Rosen, leitender Mitarbeiter im U.S. Kongress die Struktur der Finanztransfers in den USA erläutern. Fortgesetzt wird dieser Themenblock mit Beiträgen von Prof. Dr. Wolfgang Renzsch (Magdeburg), der die fiskalen Aspekte der aktuellen Diskussion um mehr Wettbewerb im föderativen System aufgreifen wird, und von Prof. Dr. Merl M. Hackbart, der ebenfalls auch aus fiskalem Blickwinkel über die Reformbemühungen innerhalb der Gliedstaaten der USA berichten wird. Mit einem Beitrag von Dr. Bernd Adamaschek von der Bertelsmann-Stiftung zu Aspekten der Reform der Kommunalverwaltungen wird dann dieser dritte Themenblock abgeschlossen. Zum Abschluss der Tagung werden dann Dr. Jackson Janes, geschäftsführender Direktor des American Institute for Contemporary German Studies, und der Konferenzorganisator, Prof. Dr. Franz Greß mit kurzen Beiträgen versuchen, ein Resümee der Tagung zu ziehen.

Nähere Informationen und Anmeldungen für eine Teilnahme an der Tagung: Zentrum für Nordamerika-Forschung, Robert-Mayer-Straße 1, 60054 Frankfurt, Telefon 069/798-28522, Fax 069/798-28527, E-Mail: transatlantic_conference@yahoo.com.

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