Wissenschaft im Rathaus: "Klimawandel"09.09.2002 - (idw) Technische Universität Dresden
Der globale Klimawandel hat begonnen. Können wir ihn dämpfen? Kaum ein Thema ist jetzt, in den Tagen nach dem schweren Hochwasser, brisanter als der "Klimawandel". Im 20. Jahrhundert stieg die Temperatur in Erdoberflächennähe im Mittel um mehr als ein halbes Grad an. Besonders in den letzten Jahrzehnten nahm die globale Erwärmung zu. Immer mehr Fakten sprechen dafür, dass der Mensch selbst der Verursacher dieser Erwärmung ist. Deshalb hat die Staatengemeinschaft versucht, über die Klimakonvention der Vereinten Nationen sowie das zugehörige Kyoto-Protokoll Klimaschutzpolitik zu betreiben. Was wäre über diese Vereinbarungen hinaus in den kommenden Jahrzehnten notwendig, um den von der Menschheit verursachten Klimawandel noch zu dämpfen? Zu diesem Thema wird Prof. Dr. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie Hamburg einen Entwurf zur Transformation des globalen Energiesystems vorstellen. Darüber hinaus wird er aufzeigen, wie solch eine Transformation gleichzeitig Klimaschutz und Entwicklung der Länder der dritten Welt liefern könnte. Ort des Vortrags: Plenarsaal des Rathauses, Dr.-Külz?Ring 19, 01067 Dresden Zeit des Vortrags: 12. September 2002, 19 Uhr Professor Graßl ist seit Oktober 1999 Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg. Im Rahmen der Berichterstattung zu den Ursachen des Jahrhunderthochwassers holten die unterschiedlichsten Hörfunk-, Fernseh- und Printmedien seine Expertenmeinung ein. Die Reihe "Wissenschaft im Rathaus" wird gemeinsam vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPI-PkS), der TU Dresden und der Stadt Dresden veranstaltet. Nähere Informationen: Uta Gneiße, Tel. (03 51) 8 71 11 05
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