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Wirtschaftsmathematik - neuer Studiengang an der TU Bergakademie Freiberg

29.05.2000 - (idw) Technische Universität Bergakademie Freiberg

Mathematik und Wirtschaft - eine gefragte Symbiose

Neuer Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmahtematik vereinigt die Disziplinen Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften.
+++ Abschluss in nur sechs Semestern +++ Zugang ohne numerus clausus

Jeder weiß, dass Mathematik in der Physik, der Astronomie und den technischen Wissenschaften eine große Rolle spielt. Doch die Anwendungsgebiete haben sich hier in den letzten Jahrzehnten stark erweitert, so beispielsweise in den Wirtschaftswissenschaften. Die komplexen Strukturen und Abläufe in den weltweit verzahnten Volkswirtschaften und Finanzmärkten erfordern in zunehmendem Maße mathematische Modelle. Allerdings hält sich kein Vorurteil so gut wie das des Mathematikers als Rechenkünstler, der abgerückt von jeglicher Wirklichkeit in seinem Elfenbeinturm sitzt und über Dinge nachdenkt, die in der Praxis keiner braucht.
Mit diesem Ansehen haben die Freiberger Mathematiker schon längst aufgeräumt.
Der Zusammenhang zwischen mathematischer Theorie und realer Praxis zeigt sich erneut in der Einführung eines neuen Studienganges an der Fakultät Mathematik und Informatik. Um den Anforderungen der Wirtschaft gerecht zu werden, startet ab dem Wintersemester 2000 an der TU Bergakademie Freiberg der neue Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik.
Wirtschaftsmathematik ist ein angewandter mathematischer Studiengang, der die Disziplinen Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften vereint.
Nach jeweils drei Semestern Grundstudium und berufsorientiertem Studium erreicht der Student bereits nach insgesamt sechs Semestern den berufsqualifizierenden, international kompatiblen Bachelor-Abschluss. Projektarbeiten im Team während des Studiums, ein mindestens sechswöchiges Praktikum in der Wirtschaft und eine Abschlussarbeit über 20 Wochen kennzeichnen die praxisorientierte Ausbildung.
Absolventen der Wirtschaftsmathematik werden in die Lage versetzt, komplexe wirtschaftliche Probleme unter dem Einsatz aller Möglichkeiten moderner Rechentechnik mit mathematischen Methoden zu lösen. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören u.a. Fragen der Optimierung betrieblicher Abläufe, der Standortplanung, der Reduktion des Ressourcenverbrauches, der Lenkung von Verkehrsströmen sowie der Abschätzung von Chancen und Risiken im Versicherungswesen und in der Finanzplanung.
"Die Berufsaussichten für Absolventen der Fachrichtung Mathematik sind laut Bundesanstalt für Arbeit derzeit ausgeprochen gut", bestätigte auch Prof. Dr. Wolfgang Mönch, Studiendekan der Fakultät.
Wichtige Einsatzgebiete für Wirtschaftsmathematiker liegen in der Versicherungsbranche, im Bank- und Kreditgewerbe, bei Finanz- und Personaldienstleistern und vor allem in der Software-Produktion.
Das Studium der Wirtschaftsmathematik in einem sechssemestrigen Studiengang wird sachsenweit nur in Freiberg angeboten.
Weitere Informationen gibt es in der Studienberatung, Frau Dr. Schellbach,Tel.: 03731/39-3461, per mail: schellb@zuv.tu-freiberg.de oder in der Fakultät Mathematik und Informatik beim Studiendekan Prof.Dr.rer.nat.habil. Wolfgang Mönch,Tel.: 39-3279, Fax: 39-3442, e-mail: moench@math.tu-freiberg.de .

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