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Lesung mit polnischem Nobelpreisträger Czeslaw Milosz an der Viadrina

31.05.2000 - (idw) Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Presseinformation
Nr. 77 vom 31. Mai 2000

Lesereihe "Polnische Autoren im Land Brandenburg"
Lesung mit polnischem Nobelpreisträger Czeslaw Milosz an der Viadrina

Am 5. Juni 2000 findet um 16.00 Uhr im Senatssaal der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Große Scharrnstraße 59, Hauptgebäude, Raum 109/110, eine Lesung mit dem Nobelpreisträger Czeslaw Milosz statt - in der Lesereihe "Polnische Autoren im Land Brandenburg", die unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburgs steht. Hierzu laden Sie das Brandenburgische Literaturbüro und der Förderkreis der Europa-Universität Viadrina herzlich ein.

Programm:

Begrüßung durch die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina,
Prof. Dr. Gesine Schwan

Eintragung in das Gästebuch der Europa-Universität Viadrina

Einführung durch Katarzyna Kaminska-Hoffmann (Brandenburgisches Literaturbüro)

Lesung mit Czeslaw Milosz aus seinem Buch "Das Tal der Issa"
- die Lesung erfolgt in polnischer Sprache,
der Schauspieler Christian Brückner liest die deutsche Übersetzung -

anschließend Gespräch mit dem Schriftsteller
Moderation & Übersetzung: Henryk Bereska

Czeslaw Milosz wurde 1911 in Szetejnie geboren. 1951 emigrierte er nach Frankreich und lebt seit 1956 in den USA, wo er noch heute in Berkeley Literaturwissenschaft und Slawistik lehrt. Berühmt wurde er durch seinen Essay über den Kommunismus, der unter dem Titel "verführtes Denken" 1953 auf Deutsch erschien. Für seine Gedichte wurde er 1980 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Der Roman "Das Tal der Issa" (1957 in deutscher Übersetzung) erschien 1999 als Neuauflage im Eichborn Verlag. Dieses Buch zeugt von einer untergegangenen Welt. Die Issa ist ein dunkler Fluß an der polnisch-litauischen Grenze. Das Flussbett liegt in einer Urlandschaft, in der noch Bären, Elche, Schlangen und Wölfe leben. An diesem Ort verbringt Thomas Dilbin eine ebenso leuchtende wie unheimliche Kindheit im Herrenhaus des Großvaters. Der sensible Junge wächst auf, umgeben von einer vormodernen Gesellschaft mit heidnischen Zügen.
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