Gefäßkrankheiten und Bluthochdruck14.06.2000 - (idw) Universitätsklinikum Benjamin Franklin
Molekularbiologische Forschungals Grundlage für neue Arzneimittel Hochkarätiges Symposium zu aktuellenkardiovaskulären Fragen Mediendienst Nr. 80 a vom 14.6.00 T e r m i n für W i s s en s c h a f t s - Journalisten
Im Rahmen der Forschergruppe "Mechanismen und Pathomechanismen der vaskulären Regulation" findet am 24. Juni von 9.00 bis 18.00 Uhr im Harnack-Haus der MPG Ihnestraße 16-20, 14195Berlin ein Minisymposium zu aktuellen kardiovaskulären Fragestellungen mit hochkarätigen nationalen und internationalen Teilnehmern statt.U.a. referieren R. Busse (Frankfurt/Main) zum Beitrag des Endothels zur Funktion von Gefäßen, H. Struijker Boudier (Maastricht) zur Widerstandsregulation bei Bluthochdruck, U. Pohl (München) zur Kommunikation zwischen Gefäßzellen, T.W. Secomb (Tucson, Arizona) über mikrovaskuläre Netzwerke, J. Hoyer (UKBF) zur Rolle von Ionenkanälen bei arteriellen Bluthochdruck und F.A. Auger (Quebec) zum aktuellen Stand der Entwicklung künstlich hergestellter Gefäße. Zum Beispiel der letztgenannte Vortrag ist dabei von besonderem Interesse. Nachdem es gelungen ist, in Zellkulturen die Bestandteile der Gefäße zu isolieren und neu "zusammenzubauen", hat sich deren Funktionsfähigkeit in ersten Tierversuchen bestätigt. Die Frage ist, ob sich daraus für die Zukunft eine Alternative zur Therapie mit Gefäßen aus Kunststoff ergibt. Seit 1999 beschäftigt sich die "interdisziplinäre Forschergruppe 341" mit der Aufklärung von Mechanismen der Regulation in gesunden und erkrankten Gefäßen. An ihr beteiligt sind Wissenschaftler der Freien Universität, des Deutschen Herzzentrums und des Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie. Auf der Homepage der Forschergruppe http://www.medizin.fu-berlin.de/FG341/ findet sich eine ausführliche Darstellung der Arbeitsgruppen und ihrer Teilprojekte. Falls Sie Interesse an dem Thema haben,wenden Sie sich bitte an die Sprecher der Forschergruppe: Prof. Martin Paul Tel. (030) 8445-1701, Fax -1761 E-Mail: paul@ukbf.fu-berlin.de oder: Prof. Axel R. Pries Tel. (030) 8445-1638, Fax -1634 E-Mail: pries@zedat.fu-berlin.de Kontakte mit den Vortragenden können im Rahmen des Minisymposiums vermittelt werden. Gerne stellen Ihnen die genannten auch weitere Informationen (z.B. Originalarbeiten als Ausdruck oder Datei) zu den einzelnen Themen zur Verfügung.
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