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Studierende der Universität wählten konstante Verhältnisse

16.06.2000 - (idw) Universität Dortmund

Die Studierenden der Universität Dortmund haben in der vergangenen Woche bei der Neuwahl ihres Parlamentes (SP) die bestehenden Mehrheitsverhältnisse im 51-köpfigen SP im Wesentlichen bestätigt. In dieser Woche beginnen die schwierigen Verhandlungen um die Neubildung des Allgemeinen Studierendenausschusses (ASTA). Die Alternative Liste als größte Gruppieruung im SP wird dabei versuchen, mit kleineren Gruppen der linken Seite eine Koalition zu bilden, die über mindestens 26 Stimmen verfügen muss, um mehrheitsfähig zu sein.

Wahlsieger ist wieder die links orientierte Alternative Liste, die mit 13 Sitzen die Zahl ihrer Mandate um eines erhöhen konnte. Ein Mandat verloren an zweiter Stelle die Liberalen Studierenden Dortmund (LSD) mit jetzt neun Mandaten.

Je sechs Sitze bekamen die Linke Liste (bisher 7), die "Schweine im Hörsaal" (bisher 5) und die "Splitter", eine neue Hochschulgruppe.

Die Unabhängigen Studenten(UST - bisher 5) und Internationale Liste (neu), die vorwiegend die Interessen ausländischer Studierender vertreten, erhielten je vier Sitze.

"Vamos Amigas!", eine Frauenliste, zieht nun mit zwei statt bisher drei Sitzen in das Parlament ein. "Die zweite Wahl" (DzW) bekam wie zuletzt nur einen Sitz.

Nicht angetreten ist diesmal die Gruppierung "Forum", die im zuletzt 50-köpfigen Parlament sechs Sitze hatte.

Die Wahlbeteiligung lag mit 8,5 Prozent der Studierenden wieder extrem niedrig. Sie lässt auf ein weit breites Desinteresse an der studentischen Selbstverwaltung oder eine negative Bewertung der Einflussmöglichkeiten der Studierenden schliessen.

Ausländer und Frauen wählten autonome Referate

Bei der Wahl des Autonomen AusländerInnenreferats der Studierenden lag die Wahlbeteiligung mit 15,51 % höher. Gewählt wurden Elham Bandehzadeh (169 Stimmen), Tariq Doukkali Attar (164) und Yüksel Kocaaga (142).

Die Studentinnen der Universität Dortmund wählten einen verkleinerten Frauenrat. Die siegreiche Alternative Liste konnte nämlich mangels Kandidatinnen nur drei der fünf ihr zustehenden Mandate besetzen (Ute Kolmans, Andrea Arians, Annette Krön). Zwei Sitze bekam die Gruppe "Vamos Amigas!" (Annabell Preussler, Claudia Litter).
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