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Grundstein fuer die erste virtuelle Frauenuniversitaet ist gelegt

23.06.2000 - (idw) Internationale Frauenuniversität

Internationale Frauenuniversität "Technik und Kultur" (ifu)
Grundstein für die erste virtuelle Frauenuniversität ist gelegt

Durch ein geglücktes Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist die Internationale Frauenuniversität (ifu) ans Netz gegangen. Unter http://www.vifu.de kann die Internationale Frauenuniversität (ifu) jetzt online besucht werden. Ein engagiertes Team junger Wissenschaftlerinnen der Humboldt Universität Berlin hat das innovative zukunfts-orientierte Internet-Projekt umgesetzt.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, begrüßte heute in Hannover das Projekt: "Mit der ersten virtuellen Frauenuniversität geht ein Signal von Deutschland aus, Forschung von Frauen international zu vernetzen. Innovative Ideen und neue Forschungsansätze von Wissenschaftlerinnen und Studentinnen schaffen so eine neue Wissenschaftskultur. Durch ein beispielhaftes Zusammen-wirken von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik machen wir das Projekt jetzt möglich." Das Bundesbildungsministerium zählt mit einer Beteiligung von 6 Mio. Mark zu den wichtigsten Förderern des 18 Millionen-Projekts.

Die Firma Hewlett Packard (HP) hat der Internationalen Frauenuniversität Soft- und Hardware im Wert von 50.000 Mark für die technische Ausstattung zur Verfügung gestellt. Der Geschäftsführungsvorsitzende der Hewlett-Packard GmbH, Deutschland, Rainer Geissel, erklärte dazu heute bei der Spendenübergabe auf der ifu-Veranstaltung: "Vor allem in Deutschland sind Frauen in Ingenieurberufen immer noch unterrepräsentiert. Aber wir brauchen qualifizierte Nachwuchskräfte. Wir sind der Meinung, daß nicht nur die Bundes-regierung für die Ausbildung und Nachwuchsförderung zuständig ist, auch die Unternehmen tragen eine Verantwortung."

"Der ifu-Server ermöglicht mehr als 900 Studierenden aus 115 Ländern ein informations-technisch unterstütztes intensives Forschungssemester. Die ifu im Internet stellt einen nach-haltigen Anschluss an die Internationale Frauenuniversität als einer aktiven Gemeinschaft in der künftigen Wissensgesellschaft dar," sagte die Präsidentin der Internationalen Frauen-universität, die Kasseler Hochschulforscherin Prof. Dr.-Ing. Aylâ Neusel, anläßlich der heutigen Spendenübergabe. Sie machte deutlich, daß die Internationale Frauenuniversität als Reformuniversität anstrebt, eine dauerhafte Einrichtung zu werden.

Die Internationale Frauenuniversität als Hochschul-reformprojekt setzt in Forschung und Lehre einen starken Akzent auf die neuen Medien und die Kommunikation im Internet. Schon jetzt debattieren ifu-Dozentinnen und die künftigen Studentinnen virtuell. Die "virtuelle ifu" bildet den weltweiten Kommunikationsrahmen und die Grundlage für die Vernetzung der internationalen Teilnehmerinnen der Frauenuniversität. Durch Netzwerke und Mailinglisten, Newsgroups und hypertextuell verlinkte Dokumente, Texte und Kunstwerke bereiten sich die ifu-Studentinnen zur Zeit in aller Welt auf das Präsenzstudium an der Frauenuniversität vor. "Die vifu ist ein wichtiges Element der Nachhaltigkeit der Internationalen Frauenuniversität und eine Brücke in die Zukunft", sagte Neusel.

Die Vorbereitungen für den Start der Internationalen Frauenuniversität "Technik und Kultur" (ifu) am 15. Juli 2000 laufen auf Hochtouren. Mit der Ankunft von 60 Tutorinnen aus aller Welt beginnt jetzt eine neue Etappe für die ifu. Am 15. Juli startet der Studienbetrieb der Interna-tionalen Frauenuniversität (ifu). Es beteiligen sich 900 Studentinnen aus 115 Ländern und 200 Dozentinnen aus 60 Ländern. Damit ist die ifu beispiellos inter-national. Die Internationale Frauenuniversität bietet für Nachwuchswissenschaftlerinnen ein interdisziplinär aus-gerichtetes Studienprogramm zu den thematischen Schwer-punkten ARBEIT - INFORMATION - KÖRPER -MIGRATION - STADT - WASSER in englischer Sprache. Das Studienangebot richtet sich an Frauen, die bereits über einen ersten Studien-abschluß verfügen.

Internationale Frauenuniversität (ifu) - Pressestelle

Carola Bauschke - Blumenstraße 6, 30159 Hannover
Tel. 0511/120-8684; Fax: 0511/120-8693; e-mail: bauschke@ifu.niedersachsen.de
Internet: http://www.vifu.de
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