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Neuer Service der Universität für Gründer und Erfinder

26.06.2000 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Angehörigen der Universität Würzburg, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen, und Wissenschaftlern, die ihre Forschungsergebnisse patentieren und vermarkten wollen, kann künftig verstärkt geholfen werden: Im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern wird die Technologietransferstelle der Universität zum kommenden Wintersemester in Sachen Existenzgründung und Patentierung aufgerüstet.

Zum einen wird im Zuge des Aktionsprogramms HOCHSPRUNG ein Hochschul-Gründer-Büro zur Beratung und Betreuung von Existenzgründern eingerichtet. Es soll gründungsrelevante Unterstützungsangebote bereitstellen, in der Region bestehende Kontakte intensivieren und Netzwerke ausbauen. Zu den Aufgaben des Gründerbüros zählen auch die Initiierung von Gründerzirkeln und die Übernahme von Teilprojekten des GründerNetzwerkes Bayern.

HOCHSPRUNG ist das "Hochschulprogramm für Unternehmensgründungen" des GründerNetzwerkes Bayern. Es handelt sich um eine von der Arbeitsgemeinschaft der Transferstellen Bayerischer Universitäten konzipierte Maßnahme der High-Tech-Offensive Bayern, mit der Existenzgründungen im Umfeld bayerischer Hochschulen und in Bayern gelegener Großforschungseinrichtungen unterstützt werden sollen.

Zum anderen wird es an der Technologietransferstelle künftig einen "Erfinderberater" geben: Ihm obliegt die Aufklärung und Beratung der Hochschulangehörigen in Sachen Patent- und Arbeitnehmererfindungsgesetz. Generell soll er zur verstärkten Nutzung des Patentsystems motivieren. Der "Erfinderberater" wird im Zuge des Bayerischen Hochschulpatentkonzepts installiert, das ebenfalls ein Projekt der High-Tech-Offensive ist.

Hinter diesem Projekt steht die Ansicht, dass das Innovations- und Erfindungspotenzial der bayerischen Hochschulen besser genutzt werden kann: Unter Wissenschaftlern ist es üblich, neue Forschungsergebnisse so schnell wie möglich zu publizieren. Mit der Veröffentlichung sind freilich der Patentschutz und damit auch die Vermarktung der Idee durch den Wissenschaftler ausgeschlossen. Oft unterbleibt die Umsetzung der Erfindungen in industrielle Produkte nicht nur auf Grund mangelnder Finanzmittel, sondern auch wegen zu geringer Erfahrung der Erfinder auf den Gebieten Schutzrechtmanagement und kommerzielle Verwertung.

Weitere Informationen: Dr. Ulrich Dölp, Technologietransferbeauftragter der Universität Würzburg, T (0931) 31-2529, Fax (0931) 31-2605, E-Mail:
forschung@zv.uni-wuerzburg.de
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