Personalia - kurz notiert27.06.2000 - (idw) Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen
Nr. 33 27.06.2000 Personalia - kurz notiert Dr. Gunther Moll, leitender Oberarzt der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Göttingen, hat den mit 10.000 Mark dotierten "Hermann-Emminghaus-Preis 2000" für seine Arbeiten zur transkraniellen Magnetstimulation und zur experimentellen Entwicklungspsychopharmakologie erhalten. Die Forschungen auf dem Gebiet der transkraniellen Magnetstimulation brachten neue Erkenntnisse zu motorischen Regulationsdefiziten bei Kindern mit Tic-Störungen und Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörungen. Auf dem Gebiet der experimentellen Entwicklungspsychopharmakologie konnte Dr. Moll im Rahmen von Tierversuchen zeigen, dass eine sehr frühe Verabreichung von Psychopharmaka eine langfristige Auswirkung auf die Gehirnentwicklung haben kann. Der Hermann-Emminghaus-Preis ist der einzige Preis im deutschsprachigen Raum, der alle zwei bis drei Jahre für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie verliehen wird. Mit Dr. Moll gemeinsam wurde Professor Klaus Hartmann von der Universität Köln für seine Arbeit "Lebenswege nach Heimerziehung" ausgezeichnet. Weitere Informationen Dr. Gunther Moll, Tel.: 0551 / 39 -64 54. Dr. Katharina Marten hat nach Abschluss ihres Medizinstudiums an der Universität Göttingen den "Förderpreis 2000" der Stiftung Familie Klee, die in Frankfurt ansässig ist, erhalten. Der Preis ist mit 10.000 Mark dotiert. Die 26-jährige Preisträgerin ist in der radiologischen Forschung tätig und wird im Rahmen eines einjährigen Forschungsaufenthaltes an der Harvard-Universität in Boston/USA an der Entwicklung organspezifischer Kontrastmittel für die Magnetresonanztomographie mit arbeiten.Pressestelle - Rita Wilp - 0551/39 - 99 55
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