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Vorträge zum Kulturgüterschutz an der Viadrina

27.06.2000 - (idw) Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Presseinformation
Nr. 95 vom 27. Juni 2000

Vortrag am 29. Juni 2000 zum Thema: "Die mittelalterliche Stadt Sevilla"

Referentin: Prof. Dr. Magdalena Valor-Piechotta
im Uni-Hauptgebäude, Raum 162, um 19.30 Uhr

Prof. Dr. Magdalena Valor-Piechotta, die im Rahmen der IV. Blockphase des Studiengangs "Schutz europäischer Kulturgüter" verschiedene Seminare zum Thema Kulturgüter in Spanien, Kulturlandschaft und Kulturdenkmalpflege sowie städtebauliche Denkmalpflege und Stadtarchäologie anbietet, lehrt an der Universität von Sevilla an der Abteilung für Geschichte des Mittelalters. Ihr Spezialgebiet ist die islamische Archäologie und Kunst in Spanien. Sie ist die Initiatorin der Ausstellung "Sevilla Almohade", die in Marokko stattgefunden hat.

Vortrag am 3. Juli 2000 zum Thema:
"Spuren der Niederländer in Brandenburg und Berlin, Kulturerbe und Öffentlichkeitsarbeit"

Referent: Karel E. Vosskühler
im Uni-Hauptgebäude, Raum 104, um 19.30 Uhr

Karel E. Vosskühler leitet als Botschaftsrat der Niederländischen Botschaft in Berlin die Presse- und Kulturabteilung. Nach einem Jurastudium in Amsterdam und an der Columbia Universität in New York tritt er im Jahr 1975 in den Dienst des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten in Den Haag, wo er u.a. im Planungsstab und in der Direktion für Internationale Sicherheitsangelegenheiten, sowie in der Botschaft in Teheran tätig war. Von 1988 bis 1990 arbeitete er bei der Ford Foundation in New York. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel zu politischen Fragen und dem Themenbereich internationale Beziehungen.
Bereits vor ihrem Umzug nach Berlin beschäftigte sich die Niederländische Botschaft mit dem Thema des kulturellen Erbes. Beispielsweise unterstützte die Botschaft die Restaurierung des Schlosses Oranienbaum in Sachsen-Anhalt und war an den Vorbereitungen für die große Ausstellung "Onder den Oranje Boom", die im Laufe des Jahres 1999 und Anfang 2000 in Krefeld, Schloss Oranienburg und Schloss Het Loo zu bewundern war, beteiligt.
In der Serie "Nachbarn", die die Presse- und Kulturabteilung bereits seit 30 Jahren herausgibt, werden historische, politische und kulturelle Berührungspunkte zwischen Deutschland und den Niederlanden behandelt. Dabei kommt ebenfalls das Thema des kulturellen Erbes zur Sprache.
In der aktuellen Ausgabe über "Die Niederlande und Niedersachse" werden in einigen Artikeln der niederländische Städtebau und die Architektur behandelt.
Im Rahmen der kommenden Bundesgartenschau in Potsdam (2001) und der Floriade in den Niederlanden (2002) plant Herr Vosskühler zur Zeit eine "Nachbarn"- Ausgabe über Landschaftsarchitektur in den Niederlanden und Brandenburg in Gegenwart und Vergangenheit. Hinsichtlich einer Vertiefung der Zusammenarbeit besuchte der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Wolfgang Hackel, durch die Vermittlung der Botschaft, am 9. und 10. Mai 2000 die Niederlande. Die Niederländische Botschaft in Berlin sieht in dem gemeinsamen historischen Erbe in Berlin und Brandenburg, sowie auch in der modernen Architektur, wichtige Anhaltspunkte zur Zusammarbeit und unterstützte deshalb auch gerne die Publikation "Spuren der Niederländer in Brandenburg und Berlin" der "Deutsch-Niederländischen Gesellschaft e.V.".

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