Neue Köpfe für neue Technologien03.07.2000 - (idw) VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
In der Bundesrepublik Deutschland wächst eine neue Generation von hochqualifizierten Fachkräften heran: Im Sommer 2001 schließen die ersten Mikrotechnologinnen und Mikrotechnologen der Welt ihre Ausbildung ab. Ihre Berufsaussichten in Industrie und Forschung sind ausgezeichnet. Am 6. und 7. Juli werden Auszubildende und Ausbilder auf dem "Forum zur Ausbildung von Mikrotechnologinnen und Mikrotechnologen" in Berlin über ihre bisherigen Erfahrungen berichten.
Im Rahmen ihrer Ausbildung lernen die jungen Mikrotechnologen und Mikrotechnologinnen auch die Arbeit im Reinraum kennen.
Die Mikrosystemtechnik (MST) spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von innovativen und wettbewerbsfähigen Produkten. Bereits heute sind Mikrosysteme beispielsweise aus dem Automobilbau, der Medizintechnik und der Kommunikationstechnik nicht mehr wegzudenken. Für die breite Umsetzung dieser Zukunftstechnologie auch in anderen Branchen werden dringend hochqualifizierte Fachkräfte benötigt. Bei der Ausbildung im Bereich der Mikrosystemtechnik ist die Bundesrepublik weltweit Vorreiter. Parallel zur Technologieentwicklung wurden während der 90er Jahre zukunftsweisende Qualifikationsprofile entworfen. Es entstanden zahlreiche MST-Studiengänge und -schwerpunkte sowie der Facharbeiterberuf des Mikrotechnologen und der Mikrotechnologin. In breit gefächerten Ausbildungsverbünden lernen heute insgesamt 292 Jugendliche sowohl Forschungseinrichtungen als auch produzierende Unternehmen kennen. Mit Hilfe dieser umfassend ausgebildeten MST-Experten werden die komplexen und anspruchsvollen neuen Technologien künftig auch für kleine und mittlere Unternehmen leichter beherrschbar. Der dynamische Fortschritt in der MST erfordert eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Aus- und Weiterbildungssystems. Im Forum zur Ausbildung von Mikrotechnologinnen und Mikrotechnologen, organisiert von der VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH (VDI/VDE-IT) und der Technischen Universität Berlin, werden Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Verbänden eine erste Zwischenbilanz ziehen und die künftige Gestaltung der Ausbildung diskutieren. Das Forum wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderkonzeptes "Mikrosystemtechnik 2000+" unterstützt. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am 6. Juli um 9 Uhr im Produktionstechnischen Zentrum, Pascalstraße 8-9 in 10587 Berlin. Weitere Infos zum Programm finden Sie im Internet unter http://www.vdivde-it.de/mst/archive/0006/mikrotech.html. Oder wenden Sie sich direkt an Petra Schaper-Rinkel (VDI/VDE-IT), Telefon: 03328/435-283, e-mail: psr@vdivde-it.de.
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