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Akkreditierungsrat legt Arbeitsbericht 1999/2000 vor

06.07.2000 - (idw) Akkreditierungsrat

Berlin, 6. Juli 2000
6 - 2000

Akkreditierungsrat legt Arbeitsbericht 1999/2000 vor

"Das deutsche Hochschulsystem hat durch die Einführung von Studiengängen mit den Abschlüssen Bachelor/Bakkalaureus und Master/Magister und Akkreditierungsverfahren an Dynamik gewonnen", stellt der Vorsitzende des Akkreditierungsrates, Professor Dr. Karl-Heinz Hoffmann anlässlich der Vorstellung des Arbeitsberichts des Akkreditierungsrates 1999/2000 fest. "Wir befinden uns inmitten einer Reformbewegung, die Studium und Lehre nachhaltig verändert. Der Akkreditierungsrat ist sich seiner bedeutenden Koordinations- und Kontrollaufgaben bei der Sicherung der Qualität der Lehre bewusst." Dementsprechend hat er in seinem ersten Arbeitsjahr die inhaltlichen Grundlagen für die neuen Prüfverfahren entwickelt und erste Akkreditierungen durchgeführt.

Der Akkreditierungsrat wurde im Sommer 1999 durch die Hochschulrektorenkonferenz und die Kultusministerkonferenz eingerichtet. Seine Aufgabe ist die Koordination der fach-inhaltlichen Begutachtungsprozesse von Studiengängen mit den Abschlüssen Bachelor/Bakkalaureus und Master/Magister; in Einzelfällen kann der Akkreditierungsrat selbst Studiengänge akkreditieren. Als unabhängige Einrichtung setzt sich der Akkreditierungsrat aus 14 Mitgliedern, Vertretern der Länder, der Hochschulen, der Studierenden und der Berufspraxis (von Seiten der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerorganisationen), zusammen.

Seit seiner konstituierenden Sitzung ist der Akkreditierungsrat zu insgesamt 10 Sitzungen zusammengekommen. Er verabschiedete im November 1999 "Mindeststandards und Kriterien zur Akkreditierung von Akkreditierungsagenturen und Studiengängen mit den Abschlüssen Bachelor/Bakkalaureus und Master/Magister". Auf dieser Grundlage akkreditierte er im Dezember 1999 die Zent-rale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA), im Februar 2000 die Foundation for International Business Admi-nistration Accreditation (FIBAA) und am 5. Juni 2000 die Akkredi-tierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften und der Informatik (ASII).

"Transparenz und Verlässlichkeit der Verfahren zu sichern, auch wenn sich die Studiengänge wie das Akkreditierungssystem im deutschen Hochschulsystem weiter ausdifferenzieren werden, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Akkreditierungsrates", betont Professor Hoffmann. Dem von ihm vorgestellten Qualitätssiegel des Akkreditierungsrates kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da es Interessierten und von der Qualität eines Studiengangs mittelbar oder unmittelbar Betroffenen vermittelt, welche Quali-tätsanforderungen im Prüfverfahren zugrunde gelegt und bestätigt wurden. Der Akkreditierungsrat verleiht durch die Akkreditierung der Agentur das Recht, das Siegel des Akkreditierungsrates an von ihr akkreditierte Studiengänge zu vergeben.


Redaktion: Dr. Heide Naderer
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