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Physikalische Werkstoffkunde mit Professor Dr. rer. nat. habil. Juri Estrin besetzt

11.07.2000 - (idw) Technische Universität Clausthal

Professor Dr. rer. nat. habil. Juri Estrin, kommend von der University of Western Australia in Perth, übernahm die Professur für Physikalische Werkstoffkunde an der TU Clausthal.


von links nach rechts: apl. Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. habil. Riehemann, Prof. Dr.-Ing. Heye, Prof. Dr. rer.nat. Kempter,Frau Estrin,Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. habil. Estrin, Prof. Dr.-Ing. Dietz, Dr. jur. Kickartz, Prof. Dr. rer. nat. Hanschke 1946 auf der Krim geboren, schloß er im Jahre 1969 das Studium der Metallphysik an der Hochschule für Physik und Ingenieurwissenschaften in Moskau mit Auszeichnung ab. Am Institut für Kristallographie der Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion in Moskau promovierte Juri Estrin im Jahre 1975 mit einer Arbeit über die Theorie der Kristallgitterdefekte. Im gleichen Jahr wurde Dr. Estrin als Gastwissenschaftler an das Institut für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften der DDR eingeladen. In den Jahren 1977-78 forschte er als Humboldt-Stipendiat am Institut für Allgemeine Metallkunde und Metallphysik der RWTH Aachen. 1979 übersiedelte Dr. Estrin in die Bundesrepublik Deutschland, wo er an der RWTH Aachen (1979-1981) und der TU Hamburg-Harburg (1981-1992) tätig war. In diesen Jahren entwickelte Dr. Estrin seine zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Kontakte. So war er Gastprofessor an der Universität von Manitoba (Kanada), am Technion in Haifa (Israel), an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign (USA), der Universität von Westaustralien in Perth sowie der Universität von Cape Town (Südafrika). 1986 habilitierte sich Dr. Estrin für die Werkstoffphysik an der TU Hamburg-Harburg. Von 1988 bis 1992 hatte er dort eine Professur im Arbeitsbereich Werkstoffphysik und -technologie inne. Im Jahre 1992 folgte er dem Ruf an die Universität von Westaustralien in Perth, wo er die Professur für Materials Engineering übernahm. Auch von dort hielt Professor Estrin seine europäischen Forschungskontakte aufrecht, insbesondere zu den Universitäten Metz und Poitiers, dem Institut National Polytechnique in Grenoble, dem Institut für Festkörperphysik der Russischen Akademie der Wissenschaften, dem Institut für Metallphysik und Nukleare Festkörperphysik der TU Braunschweig sowie dem Aachener Institut für Metallkunde und Metallphysik. 1999 zeichnete die Alexander von Humboldt-Stiftung ihn mit ihrem Forschungspreis aus. Seine Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Festigkeit und Plastizität metallischer Werkstoffe, insbesondere der Werkstoffmodellierung. Sein wissenschaftliches Werk umfaßt mehr als 160 Publikationen. Jüngste Veröffentlichungen befassen sich mit den Eigenschaften nanokristalliner Materialien.

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