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Wettbewerb: Karl Heinz Siepe bietet 20.000 Mark

11.07.2000 - (idw) Universität Dortmund

Einer wird gewinnen, doch es handelt sich keineswegs um ein Glücksspiel: Gesucht ist morgen im Hörsaal 1 des Gebäudes Maschinenbau der Universität Dortmund der junge Wissenschaftler, der es am besten versteht, Ansatz und Ergebnis seiner Doktorarbeit einem breiteren Publikum darzustellen.

Die Idee des offenen Wettstreits im Hörsaal stammt vom Unternehmer Karl Heinz Siepe, unter anderem Inhaber eines großen Büros von fast 1000 Planern und Beratern, deren Zusammenarbeit er als ein "neurales Netz" bezeichnet. Eine Kooperation also, die den Nerv trifft.

Angespannt dürften die Nerven von drei jungen Doktoren der Ingenieurwissenschaften am morgigen Mittwoch (12.07.2000) sein, wenn um Punkt 17 Uhr im Hörsaal der Fakultät Maschinenbau, Leonhard-Euler-Str. 5, auf dem Campus Nord der Wettstreit eröffnet wird.

Allerdings haben die drei dann schon drei Mitbewerberinnen und 12 Mitbewerber aus den Fachbereichen Physik, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Raumplanung hinter sich gelassen. Sie alle hatten ihre Doktorarbeiten für die erste Vergabe des Siepe-Preises eingereicht. Die Jury wählte die drei Kandidaten mit der für den Wettstreit erfolgversprechendsten Arbeiten aus. Kriterium: Die Arbeiten sollen sich durch Innovation, Kreativität und fächerübergreifendes Denken auszeichnen.

Wer die Ansatzpunkte und Forschungsergebnisse seiner Doktorarbeit morgen präsentieren darf, hat mit der Endrunden-Teilnahme schon 5.000 Mark gewonnen. Allein der Sieger wird mit insgesamt 20.000 DM belohnt.

Hier die jungen Wissenschaftler und die Themen ihrer Doktorarbeiten:
Dr.-Ing. John Horstmann (Elektrotechnik): "MOS-Technologie im Sub-100 mm-Bereich".
Dr. Roger Lienenkamp (Raumplanung): Fuzzy Logic basierte Ermittlung von Dispositionsräumen internationaler Wanderungen".
Dr. Michael Nemecek (Chemietechnik): "Ein Beitrag zur heuristisch-numerischen Energieintegration"

Was mit diesen Themen gemeint ist, liegt nicht auf der Hand? Die Kandidaten haben sich, so die Wettbewerbsbedingung, morgen vor allem an Interessierte außerhalb ihrer Fachdisziplin zu wenden. Eingeladen ist jedefrau und jedermann.
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