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Fachhochschule Eberswalde und ZALF betreten bei Kooperation Neuland

18.08.2000 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

FH Eberswalde und Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) in Müncheberg schaffen mit gemeinsamer Professur ein deutschlandweites Novum

Die unmittelbare Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis in der Arbeit des ZALF sowie der FH Eberswalde wird um ein wichtiges Element reicher: am 30. August 2000 wird der ZALF-Wissenschaftler Dr. Harald Kächele im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) auf eine gemeinsame Professur für Umweltökonomie berufen. Kächele führt dabei seine Arbeit im ZALF fort, gewinnt aber mit der Wahrnehmung eines Viertel-Lehrdeputats an der FH Kontakte und Möglichkeiten, die beiden Seiten hohen Nutzen bringen. Diese bundesweit erste gemeinsame Berufung einer Fachhochschule mit einer außeruniversitären Einrichtung analog zum "Jülicher Modell" bedeutet zudem einen Schritt in wissenschaftliches Neuland.

Mit dem feierlichen Berufungsakt von Harald Kächele durch den Wissenschaftsminister im MWFK wird der Wille zur Vernetzung der Forschungslandschaft Brandenburgs unterstrichen. Grundlage der gemeinsamen Professur Kächeles ist ein im letzten Jahr unterzeichneter Kooperationsvertrag zwischen dem ZALF und der Fachhochschule Eberswalde. Weitere Kooperationsverträge verbinden das ZALF u.a. mit der Universität Potsdam, der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus sowie - über Brandenburg hinaus - mit der Humboldt-Universität zu Berlin. Auch mit diesen Universitäten sind gemeinsame Berufungen in Vorbereitung. So wird der zukünftige Direktor des derzeit kommissarisch geleiteten ZALF zugleich Professor für Geoökologie an der Universität Potsdam. Die FH Eberswalde ihrerseits hat schon gemeinsame Stellenbesetzungen mit der Landesforstanstalt Eberswalde vorgenommen.
Die von Politik und Öffentlichkeit geforderte bestmögliche Kopplung von Lehre, Wissenschaft und Praxis erfährt über solche gemeinsame Berufungen eine strukturelle und rechtliche Erleichterung: Studenten und Doktoranden können am praxisbezogen forschenden ZALF optimal betreut werden, da die auf gemeinsame Professuren berufenen Wissenschaftler sowohl die Arbeiten am ZALF leiten wie auch die universitären Prüfungen abnehmen können.
Bei der Nutzung von Landschaften ergeben sich Interessensüberschneidungen. Das ZALF erkennt solche Konflikte im Vorfeld und entwickelt Vermeidungs- bzw. Lösungsstrategien. Die engst mögliche Verbindung mit Fachhochschulen und Universitäten bildet dazu eine wichtige Grundlage.

Das ZALF ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz.

Termin: 30. August 2000, 14:00 Uhr, MWFK Potsdam

Weitere Informationen:
Dr. Claus Dalchow
Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) e.V.
Eberswalder Str. 84
D-15374 Müncheberg
Tel.: (033432) 82-202 / 82-200
Fax: (033432) 82-212
E-Mail: cdalchow@zalf.de
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