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Was ich will, das kann ich!

18.08.2000 - (idw) Universität Trier

Ein Mentoring-Projekt will Frauen für die Formal- und Naturwissenschaften gewinnen:Am Tag der Region am 9. September 2000 in trier können Interessierte sich informieren: Das Ada Lovelace-Projekt will Schülerinnen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge und Berufe gewinnen. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Green Card ein aktuelles Thema. Der Projekt wurde benannt nach der ersten Programmiererin, der sogenannten "Mutter der Programmierung", Ada Byron Countess of Lovelace (1815 - 1852).

Erster Erfolg des Projektes: Der Frauenanteil in den mathematischen Fächern an der Universität konnte auf über 60 Prozent gesteigert werden.

Studentinnen informieren und beraten die Schülerinnen bei der Berufs- und Studienwahl. Durch die Vermittlung persönlicher Erfahrungen und Beweggründe sollen Berührungsängste der Schülerinnen gegenüber den oft als Männerdomäne bezeichneten Studiengängen abgebaut werden. Initiiert wurde das Projekt von den Landesministerien für Kultur, Jugend, Familie und Frauen (MKJFF) sowie für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung (MBWW). Mittlerweile finanziert auch die EU das Projekt.

In Trier wird das Ada Lovelace-Projekt seit 1998 auf Initiative der Frauenbeauftragten des Fachbereichs IV der Universität, Dipl.-Volksw. Elisabeth Kaiser, durchgeführt. Um den Schülerinnen umfassende Informationen geben zu können, kooperieren Universität Trier und Fachhochschule Trier in diesem Projekt. Die Mentorinnen der Universität informieren bspw. über die Fächer Wirtschaftsmathematik, Angewandte Mathematik und Informatik. Die FH wirbt für ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge.


Ausgewählte Aktivitäten des Ada Lovelace-Projektes von Universität Trier und Fachhochschule Trier 1999/2000

· Schulbesuche und Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum
· Messen zur Berufswahl (z.B. in Luxemburg, Saarlouis)
· Mentorielle Betreuung in der Studieneingangsphase
· Präsentation des Projektes auf Hochschulinformationstagen
· Präsentation des Projektes auf Messen (z.B. Top'99 in Düsseldorf, Rheinland-Pfalz-Tag 1999 (Boppard) und 2000 (Mainz))
· Internet-Tag für Schülerinnen mit Infos zum Studium in Trier
· Computerkurse (Programmieren mit Java, Erstellung einer Homepage, Textverarbeitungs- und Präsentationstechniken)
· Mitwirkung bei Projekttagen an den Schulen
· Mathematik-Workshop und Umwelttechnik-Kurse für Schülerinnen
· Lehrerfortbildung zum "Geschlechtergerechten Unterricht"
· Mitwirkung in Arbeitskreisen der Region zur Berufsberatung


Ansprechpartnerin ist die Projektkoordinatorin Elisabeth Kaiser, Frauenbeauftragte des Fachbereichs IV/Univ. Trier, Tel. 0651 201-2633 oder 0171 / 35 12 622, E-Mail: kaisere@uni-trier.de

PRESSEMITTEILUNG
UNIVERSITÄT TRIER
Herausgegeben von der Pressestelle
Leitung: Heidi Neyses
54286 Trier
Telefon: 06 51/2 01-42 39
Fax: 06 51/2 01-42 47

134/2000 18. August 2000
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