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MFH-Student erhält Förderpreis

23.08.2000 - (idw) Fachhochschule Südwestfalen


MFH-Rektor Prof. Dr. M. Teusner, Markus Solbach, Peter Langosch, Prof. Dr. Mütterlein (v.l.)
Markus Solbach, Peter Langosch, Prof. Dr. Mütterlein (v.l.) Für seine Diplomarbeit "LabDOG" erhielt Peter Langosch, Student der Physikalischen Technik an der Märkischen Fachhochschule (MFH) jetzt den Förderpreis "Building the Future". Mit diesem Förderpreis zeichnet die Firma National Instruments Germany GmbH in München zweimal jährlich außergewöhnlich qualifizierte und innovative Studien- und Diplomarbeiten aus.

"Eine der zentralen Herausforderungen, die mit dem Verständnis software-technischer Sachverhalte und dem sinnvollen Einsatz der vielfältigen Möglichkeiten von Rechnern zusammenhängt", so Markus Solbach von National Instruments zur Wettbewerbsidee, "ist das Bereitstellen von Software-Werkzeugen, die sich nicht an der zugrundeliegenden Hardware, sondern an den wahrnehmenden Fähigkeiten des Menschen orientieren". Und weiter: "Die Diplomarbeit "LabDOG" wird von uns mit dem ersten Platz ausgezeichnet, da wir der Meinung sind, dass die Arbeit innovativ, technisch sehr anspruchsvoll und gut dokumentiert ist".

Bei dem von Peter Langosch im Rahmen seiner Diplomarbeit entwickelten LabDOG (Laboratory Demonstration of Graphical Programming) handelt es sich um einen Roboter, der sich durch einen Raum bewegen und ein Web-Video vom jeweiligen Standort im Internet übertragen kann. Eine digitale Kamera, die auf dem Roboter installiert ist, erstellt Fotos von der Umgebung und präsentiert diese online im Internet. Dem Nutzer ist es ebenfalls möglich, den Roboter per Internet zu steuern und zu kontrollieren.

Mit diesem Projekt sollte die Integration von verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten beispielhaft demonstriert werden, die eine der wesentlichen Aufgaben der Informationstechnik in der Zu-kunft darstellt. So werden beispielsweise im Bereich der Automatisierungstechnik die Fernwartung per Internet sowie die industrielle Bildverarbeitung immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Im Rahmen des Projektes konnte insbesondere durch die grafische Programmierung und eine einheitliche Entwicklungsumgebung für alle Komponenten auch die Entwicklungszeit minimiert werden.

Gemeinsam mit Peter Langosch freute sich ebenfalls der betreuende Professor Dr. Bernward Mütterlein über die Auszeichnung, die sowohl für den Studenten als auch für das betreuende Labor mit einem Geldpreis verbunden ist. Erfreulich ist auch, dass der MFH-Student Mitbewerber der Technischen Universität München der Fachhochschule München oder der Freien Universität Berlin auf die hinteren Plätze verwies.
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