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Den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern

25.08.2000 - (idw) Technische Universität Berlin

Die Publikation "Partner & Projekte" stellt Forschungsprojekte und -ergebnisse vor und
vermittelt Ansprechpartner zu wissenschaftlichen Fragen

Wussten Sie, dass das für Magengeschwüre verantwortliche Bakterium Helicobacter pylori es schafft, im Gegensatz zu allen anderen Bakterien, das unwirtliche Milieu des Magens zu überleben, indem es schnell in den sicheren Magenschleim vordringt? Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum beobachten die wichtigen Minuten nach dem Eindringen des Bakteriums in den Magen, um so Strategien zur Therapie und zur Prophylaxe zu entwickeln. Oder war Ihnen bekannt, dass die meisten Brandenburger in ihrem Alltag eine stark berlinisch geprägte Umgangssprache sprechen? Vor allem junge Menschen neigen zum Berlinern. Plattdeutsch dagegen sprechen fast nur noch ältere Menschen auf dem Land. Dies fand ein Wissenschaftler der Universität Potsdam durch eine Befragung von mehr als 1.000 Brandenburgern heraus. Davon berichten nur zwei Projekte, die Sie in der dritten Ausgabe des Newsletters "Partner & Projekte" nachlesen können.

Der Newsletter, der erstmalig 1997 herausgegeben wurde, beschreibt die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Projekte deutscher Hochschulen allgemeinverständlich und nennt im Anschluss Ansprechpartner mit Telefon- und Faxnummer und wenn vorhanden auch mit E-Mail-Adresse. Die Themenvielfalt des Newsletter reicht von "Ein Kühlgerät ohne teure Kühlmittel" über "Streßreaktion in der Frühphase der HIV-Infektion" bis hin zu "Mit Phantomas auf Verbrecherjagd". Die praktische Anwendbarkeit der vorgestellten Forschungsprojekte beweisen, dass der Newsletter nicht nur wertvolle Anregungen für Wirtschaftsunternehmen und Journalisten bietet, sondern auch zur Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse beitragen kann, da er auch die breite Öffentlichkeit anspricht.

Herausgeber des Newsletters ist der Verein PRO Wissenschaft e. V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu verstärken. Er möchte die Forschung transparent machen und damit zur besseren Akzeptanz der Wissenschaft in der Öffentlichkeit beitragen. 1993 zunächst unter dem Namen Pro Hochschul-PR als Gemeinschaftsinitiative deutscher Hochschulen gegründet, hat der Verein nach sechsjähriger Arbeit seinen Aufgabenkreis erweitert. Er engagiert sich im Bereich der Public Relations für die gesamte Wissenschaft, nicht mehr ausschließlich für die Hochschulen. Der neue Name PRO Wissenschaft e. V. trägt dieser Änderung Rechnung.

Die Forschungsprojekte sind im World Wide Web unter der Adresse http://www.prowissenschaft.de abrufbar. Darüber hinaus finden Sie dort weitere Informationen zum Verein und dessen Aktivitäten und Angeboten. Die neueste Auflage des Newsletters ist zur Zeit in Arbeit und wird voraussichtlich ab Ende September dieses Jahres im World Wide Web unter derselben Adresse zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Dr. Kristina Zerges, Vorstandsvorsitzende des
Vereins PRO Wissenschaft e. V. und Leiterin des Presse- und Informationsreferats der TU
Berlin, Tel.: 030/314-22919, Fax: 030/314-23909, E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de
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