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Pigmentzellforschung

13.09.2000 - (idw) Universität Ulm

9th Meeting of the European Society for Pigment Cell Research
Ulm, Kornhaus, 27.9. bis 1.10.2000


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zur Teilnahme an der 9. Tagung der European Society for Pigment Cell Research der Europäischen Gesellschaft für Pigmentzellforschung einladen, die vom 27. September bis 1. Oktober 2000 im Kornhaus in Ulm stattfindet. Wir erwarten 300 bis 400 Teilnehmer. Über 135 eingereichte Beiträge hoher wissenschaftlicher Qualität und innovativen Inhalts von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie klinisch Tätigen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Indien, Japan, Korea, Südafrika und den USA versprechen ein hochinteressantes Ereignis. Die wissenschaftliche Bandbreite der Konferenz deckt nicht nur die klassischen Bereiche der Pigmentzellforschung ab, sondern erschließt auch neue verwandte Gebiete, die eine interaktive Kommunikation und wissenschaftliche Kooperation ermöglichen und vertiefen helfen.

Am Mittwoch, dem 27. September 2000, 17.00 Uhr, findet im Kornhaus Ulm eine Pressekonferenz statt.

Schwerpunkte der Veranstaltung:

27. September 2000: Neueste klinische und wissenschaftliche Ergebnissen der Melanomforschung, des sogenannten Schwarzen Hautkrebses
28. September 2000: Fritz-Anders-Gedächtnisvorlesung von Prof. Dr. Peter Herrlich, Karlsruhe. Sondervortrag von Prof. Dr. Michael Karin, San Diego, USA, zum Thema Signaltransduktion. Weitere Programmpunkte: Apoptose, Entwicklungsbiologie und hereditäre Aspekte der Pigmentzellen.
29. September 2000: Pigment-Biochemie und -Biophysik, Radiobiologie und Fortschritte im Bereich der Diagnostik.
30. September 2000: neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der hormonellen Regulation der Pigmentzelle und des Melanoms, oxidativer Streß, Neurofibromatose und Weißfleckenkrankheit (Vitiligo)

Bitte entnehmen Sie Einzelheiten des Programms unserer Website: http://www.uni-ulm.de/klinik/derma/espcr2000.


gez. Prof. Dr. Ralf Uwe Peter, Kongreßpräsident;
Dr. Peter Kaskel


Die European Society for Pigment Cell Research (ESPCR) hat die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der physiologischen wie auch pathologischen Mechanismen des Pigmentzell-Systems zum Ziel. Die Gesellschaft erschließt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie klinisch Tätigen ein spezialisiertes, interdisziplinäres Forum für die Themen Zellbiologie, Entwicklungsbiologie, biophysische und biochemische Regulationen der Pigmentzellen, malignes Melanom, Genetik, Physiologie, Endokrinologie, Photobiologie, Dermatologie und Pigmentierung. Zusammen mit ihren Schwestergesellschaften, der Pan-American Society for Pigment Cell Research (PASPCR) und der Japanese Society for Pigment Cell Research (JSPCR), bildet die ESPCR die International Federation of Pigment Cell Societies (IFPCS). Letztere veranstaltet internationale Treffen ("Tricontinental Meetings"), zuletzt im September 1999 in Nagano, Japan. In Europa werden Annual Meetings der ESPCR durchgeführt. Die letzten Tagungen fanden 1992 in Neapel, 1993 in London, 1994 in Wien, 1995 in Lausanne, 1997 in Bordeaux, 1998 in Prag statt.

Prof. Dr. Peter, Ärztlicher Direktor der Abteilung Dermatologie der Universität Ulm, arbeitet seit 1986 im Bereich der Pigmentzellforschung und ist langjähriges Mitglied der Gesellschaft. Derzeit bekleidet er das Amt des Schatzmeisters der ESPCR. Es ist für die Abteilung Dermatologie der Universität Ulm eine große Ehre, daß ihr die Ausrichtung des Treffens übertragen wurde. Die Tagung ist nach längerer Zeit erstmals wieder nach Deutschland vergeben worden. Wir erhoffen uns dadurch eine zusätzliche Stimulation für die deutsche Pigmentzellforschung und eine noch bessere Einbindung in multinationale europäische Projekte.

Bei der Ulmer Tagung werden Aspekte der molekularbiologischen, zellbiologischen und entwicklungsbiologischen Grundlagenforschung bei Pigment- und Melanomzellen im Vordergrund stehen. Abgedeckt werden folgende Themenkreise: Signaltransduktion, Apoptose, Entwicklungsbiologie und hereditäre Aspekte bei Pigmentzellen, Chemie und Biophysik von Pigmentzellen, Diagnostische Fortschritte in Ex-vivo- und Tiermodellen, Radiobiologie, Hormonelle Regulation von Melanom und Pigmentzellen, Oxidativer Streß, Neurofibromatose, Vitiligo und Pigmentzellalterung.

Ein Novum des Kongreßprogramms ist die Fritz-Anders-Memorial-Lecture. Prof. Dr. Fritz Anders war maßgeblich an der Erforschung der Mechanismen beteiligt, die der Entstehung bösartiger Tumoren zugrunde liegen. Er stellte eine Pionierpersönlichkeit auf dem Gebiet der Pigmentzellforschung dar und war selbst Gründungsmitglied der ESPCR.

Außerdem wird ein Satellitensymposium über das maligne Melanom durchgeführt. Hierbei werden klinische Aspekte und Therapie des Melanoms sowie die Pförtner- Lymphknotendissektion bei Melanom-Patienten diskutiert. Als Abschluß dieses Satellitensymposiums wird mit der und für die Öffentlichkeit in Zusammenarbeit mit der Ulmer Volkshochschule eine Podiumsdiskussion zum Thema "Hautkrebs - wie kann ich mich schützen" im Kornhaus veranstaltet.

Dr. Peter Kaskel

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