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Strukturwandel und ökologische Konsequenzen - Tagung an der TU Dresden in Tharandt

22.09.2000 - (idw) Technische Universität Dresden

Am 4. und 5. Oktober findet in Tharandt bei Dresden eine Tagung zum Thema:"Ökologische Wirkungen des industriellen Strukturwandels in Nordböhmen, Sachsen und Niederschlesien"
statt.

Veranstalter sind die Koordinierungsstelle Umwelttechnik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI-KUT) und die Technische Universität Dresden (TUD).

Wie wirkt sich der wirtschaftliche Strukturwandel auf die Verbesserung der Umweltverhältnisse aus? Welchen Einfluss hat die Entwicklung der Emissionssituation auf die unteren Schichten der Atmosphäre im tschechischen Teil des Schwarzen Dreiecks? Wie wird der industrielle Strukturwandel in Nordböhmen durch ökologische Zielvorgaben beeinflusst? Welchen Einfluss haben polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Feinstäube auf den Fötus während der und auf das Neugeborene nach der Schwangerschaft? Wie wirkt sich die Umweltsituation auf die Gesundheit Nordschlesiens aus?
Diese und noch weitere Fragen werden von voraussichtlich über 100 deutschen, polnischen und tschechischen Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und dem Gesundheitswesen in insgesamt 15 Vorträgen umrissen und entsprechend des Forschungsstandes weitestgehend beantwortet.

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie im Internet unter:http://www.vdi.de/frameset3.htm

Zur Tagung findet ein Pressegespräch am 04.Oktober 2000 (15.30 Uhr)im Raum 2.18 A des Judeich-Baues, Pienner Str. 19, 01737 Tharandt, statt.

Als Gesprächspartner stehen den Journalisten zur Verfügung:
Wolf-Eberhard Kuhl, Amtschef des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft;
Zenon Wyslouch, Direktor der Delegatur Wroclaw im polnischen Staatsschatzministerium;
Witold Koprowicz, Präsident der NOT Wroclaw;
Dr. Stanislav Stys und Vladimir Prchlik, Vizepräsidenten der Tschechischen Gesellschaft für Umwelt;
Professor Achim Mehlhorn, Rektor der TU Dresden;
Professor Eberhard Stief, Vorsitzenden der VDI-KUT Düsseldorf;
Professor Otto Wienhaus, wissenschaftlichen Tagungsleiter, Direktor des Institutes für Pflanzen- und Holzchemie der TU Dresden
Dr. Herbert Mohry, VDI Leipzig und Mitglied des Programmausschusses

Journalisten haben dabei Gelegenheit, sich mit den modernen Laboren und den Forschungsergebnissen der Fachrichtung Forstwissenschaft der TU Dresden vertraut zu machen.
In dem in diesem Jahr eröffneten Judeich-Bau der Fachrichtung Forstwissenschaften sind moderne, von sächsischen Firmen aufgebaute Phytokammern, in denen die Umweltbedingungen (Temperatur, Luftfeuchte, Belichtung, Schadgase wie Schwefeldioxid, Ozon, Stickoxide) gezielt variiert werden können, um deren Einfluss auf das Pflanzenwachstum untersuchen zu können. Es sind moderne Laboratorien und Geräte für die Umweltforschung und für Untersuchungen zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe eingerichtet worden.
Im Tharandter Wald steht mit dem Immissionsökologischen Prüffeld eine moderne Einrichtung für praxisnahe Untersuchungen zur Verfügung. Diese Einrichtungen dienen der modernen Lehre und der zeitnahen Forschung für Landes- und Bundesministerien, für die EU, für Betriebe, die Deutsche Forschungsgemeinschaft; sie werden als Bindeglied zwischen den Betrieben, anderen Forschungseinrichtungen und der TU genutzt

Dresden, 22. September 2000
Prof. Otto Wienhaus (Inhaber der Professur für Pflanzenchemie und Ökotoxikologie), Telefon (03 52 03) 38-12 90, Fax (03 52 03) 38-12 08, E-Mail: ipc-oeko@forst.tu-dresden.de
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